Filmemacher Zumstein erhält Herbert-Quandt-Preis

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Das Archivbild von 1971 zeigt den Bad Homburger Großindustriellen Herbert Quandt und seine Frau Johanna.

Bad Homburg - Für seine Dokumentation "Die Akte UBS" erhält der schweizer Filmemacher Hansjürg Zumstein den Herbert-Quandt-Preis. Auch deutsche Journalisten wurden geehrt.

Der Schweizer Filmemacher Hansjürg Zumstein bekommt den Herbert-Quandt-Medien-Preis 2010. Er erhalte die mit 20 000 Euro dotierte Auszeichnung für den 3sat-Dokumentarfilm “Die Akte UBS“, wie die Johanna-Quandt-Stiftung in Bad Homburg mitteilte.

Marc Brost und Wolfgang Uchatius werden für ihren Artikel “Ein Laufrad für Deutschland“, erschienen in “Die Zeit“, geehrt. Sie bekomen gemeinsam 10 000 Euro. Ebenfalls 10 000 Euro gehen an Milena Hadatty und Stephanie Wätjen für die rbb-Reportage “Wenn der Arbeitgeber pleite geht“ sowie an Mark Böschen, Thomas Katzensteiner, Anton Riedl, Daniel Schöwitz und Martin Seiwert von der “Wirtschaftswoche“ für den Artikel “Die Akte Porsche“.

Der mit insgesamt 50 000 Euro dotierte Medien-Preis wird in diesem Jahr bereits zum 25. Mal in Erinnerung an den Unternehmer Herbert Quandt verliehen. Aus 385 Einsendungen wurden jene Journalisten und Publizisten ausgewählt, die sich in herausragenden und allgemeinverständlichen Beiträgen mit der Rolle von Unternehmern und Unternehmen in der Marktwirtschaft auseinandersetzen, wie es hieß. Herbert Quandt wäre am 22. Juni 100 Jahre alt geworden. Die Familie Quandt gehört zu den führenden Industriellenfamilien Deutschlands und hält unter anderem große Anteile am Automobilhersteller BMW.

dpa

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