Lindsay: "Ausgehen macht sowieso keinen Spaß" 

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Lindsay Lohan ziert das Cover des US-Magazins “Vanity Fair“.

New York - US-Schauspielerin Lindsay Lohan gibt sich geläutert: Sie habe Fehler begangen und gewisse Dinge ausprobiert, nun wolle sie ihre Karriere aber wieder in die richtigen Bahnen lenken.

Das sagte die 24-Jährige in der neuesten Ausgabe des US-Magazins “Vanity Fair“. Im Juli klang das noch ganz anders. Bevor sie 14 Tage ins Gefängnis musste und danach direkt für 23 Tage in die Entzugsklinik, entschuldigte der Hollywood-Star sein Verhalten noch mit seiner Jugend. Sie sei neugierig gewesen und habe sich mit den falschen Leuten eingelassen, sagte Lohan damals. Doch jetzt soll alles gut werden. “Mir ist egal, was andere sagen. Ich weiß, dass ich eine verdammt gute Schauspielerin bin,“ erklärte Lohan kämpferisch. Sie werde alles daransetzen, um von ihrem Image als Party-Girl loszukommen.

Polizeifotos von US-Stars

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Auch wenn das bedeute, dass sie nicht jede Nacht ausgehe. “Das macht sowieso keinen Spaß,“ überraschte Lohan mit ganz neuen Tönen. Eine Versöhnung mit ihrem entfremdeten Vater scheint aber noch in den Sternen zu stehen. “Ich muss in erster Linie lernen, über die seelischen Verletzungen durch meinen Vater hinwegzukommen,“ sagte sie in “Vanity Fair“. Sie habe mit gemischten Gefühlen gesehen, wie ihr Vater im Gerichtssaal weinte, nur um anschließend mit den Medien zu sprechen. Jetzt hat Lohan aber erst einmal volles Programm: Nach ihrer vorzeitigen Entlassung aus der stationären Behandlung muss Lohan je zwei Mal pro Woche zur Psycho- und Verhaltenstherapie. Außerdem muss sie als Teil eines Zwölf-Schritte-Programms fünf Mal wöchentlich eine Gruppe wie die Anonymen Alkoholiker besuchen. Im Kino ist sie in den USA schon ab 3. September wieder zu sehen. Dann läuft der Actionfilm “Machete“ von Robert Rodriguez an. Außerdem arbeitet sie weiter an ihrer Modelinie “6126“.

dapd

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