Lumbersexual: Das Comeback des Holzfäller-Typs?

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Bart und Holzfällerhemd: Schauspieler Ronald Zehrfeld gehörte schon früh zu den Trendsettern. Photo: Angelika Warmuth Foto: Angelika Warmuth

Berlin (dpa) - Bärtig und naturnah kommt er daher und verpasst dem Hipstertum eine gediegene Spielart - der Lumbersexual. Jeans und Flanellhemd reichen, um aus Stylingmuffeln trendige Szenegänger zu machen. Sogar die Rasur dürfen sich die Herren sparen.

Schon wieder geistert ein neuer Männertypus durch die Medien: Nach dem Metrosexual (heterosexueller Metropolenbewohner überwindet die ungepflegte Männlichkeit), dem Spornosexual (Mann macht auf Ästhetik aus Sport und Porno) ist nun angeblich der Lumbersexual dran.

Zu den Ausrufern des neuen Männer-Trends gehören das Outdoor-Portal "Gear Junkie" und die "Cosmopolitan". Beim Lumbersexuellen - dem Gegenteil des glatten Metrosexuellen - handelt es sich um den Holzfällermann, mit kariertem Hemd, Schnauzer oder Rauschebart und Muskeln. Eine gestählte Hipster-Variante, die viele auch an den archaischen Schwulen-Typus des sogenannten Bären oder Holzfällers aus der amerikanischen Homo-Szene der 1970er Jahre erinnert (neben Polizist, Cowboy, Indianer; Stichwort Village People, "YMCA"). "Buzzfeed" fasste zusammen: ein Mix aus dem Charakter Ron Swanson aus der Comedyserie "Parks & Recreation - Das Grünflächenamt" und Hollywood-Sexsymbol Ryan Gosling.

Gear Junkie zu Lumbersexual

Beitrag der Cosmopolitan

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