Prinz William: Oma ist "unglaublich"

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Queen Elisabeth II. wird von ihrem Enkel Prinz William bewundert.

London - Prinz William hat in einem ungewöhnlich persönlichen Interview seine Bewunderung für seine Großmutter, Königin Queen Elizabeth II., ausgedrückt und seine enge Beziehung zu ihr beschrieben.

“Sie ist unglaublich“, sagte der 29-Jährige in einem Gespräch mit dem Autor Robert Hardman für eine neue Biografie über die britische Monarchin, die seit Samstag als Serie in der Zeitung “Daily Mail“ erscheint. Die Verbindung zwischen ihr und ihm als Zweitem der britischen Thronfolge sei in den vergangenen Jahren immer stärker geworden. Ihr Rat sei für ihn einmalig, aber sie sei eben auch seine Oma.

“Ich sage immer: Zuallererst ist sie für mich meine Großmutter, und dann die Königin. Ich nehme ihre Worte sehr persönlich und schätze sie sehr.“ Er sei voller Bewunderung, dass die heute 85-Jährige in den fast 60 Jahren ihrer Regentschaft nie zusammengebrochen sei. “Man stellt sie vor eine Herausforderung, und sie schafft es. Und wenn ich mir vorstelle, das macht sie seit 60 Jahren, das ist unglaublich.“

Obwohl die Familie ihr immer wieder rate, einen Gang zurückzuschalten und weniger zu arbeiten, höre sie nicht darauf. “Wir deuten manchmal an, dass wir ihr auch etwas abnehmen können - aber davon will sie nichts wissen.“ Sie werde erst aufhören, wenn sie wisse, dass sie alles getan habe, um zu helfen. Es sei ihr sehr wichtig, dass sie niemanden im Land im Stich lasse.

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Er selbst habe keinerlei Interesse daran, vor seinem Vater Prinz Charles den Thron zu besteigen. Es sei eine gute Kombination, wenn erfahrenere und jüngere Mitglieder des Königshauses zusammenarbeiteten.

Seine Oma sei ihm auch eine große Hilfe bei seiner Hochzeit mit Kate im April gewesen. So habe sie ihm etwa geraten, von den Vorgaben des Hofes abzuweichen und viele Freunde und Bekannte einzuladen. Gleichzeitig habe sie ihm aber ohne Missverständnis zu verstehen gegeben, dass er in der Uniform der Irish Guards vor den Altar treten werde - egal, wo seine persönlichen Präferenzen lägen.

dpa

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