Spendengala: 1,7 Millionen für Ölpestopfer

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Talk-Legende Larry King mit US-Präsodent Barack Obama.

New York - Hollywoodstars machen Telefondienst: Bei einer Spendengala moderiert von Star-Talkmaster Larry King nahmen US-Schauspieler und Sänger die Anrufe von Spendern entgegen. 1,7 Millionen Dollar für die Opfer der Ölpest kamen zusammen.

Mehr als 1,7 Millionen Dollar (knapp 1,4 Millionen Euro) hat eine Spendengala mit Prominenten für die Opfer der Ölpest am Golf von Mexiko gebracht. In der zweistündigen Show des Senders CNN hatten Schauspieler und Sänger am Montagabend (Ortszeit) Telefondienst gemacht und die Hilfszusagen von Tausenden Zuschauern aus ganz Nordamerika angenommen.

Moderiert von Talkshow-Gastgeber Larry King traten viele Prominente in der Sendung auf, unterbrochen von CNN-Reportern, die live über die Folgen der Ölpest berichteten.

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“Wir haben gerade über die Tierwelt gesprochen“, sagte Schauspielerin Victoria Principal, die “Pam“ aus der Serie “Dallas“, nach einem Gespräch mit einem Spender. Ihr Kollege Ted Danson (“Cheers“) sagte, es sei wichtig, auf “die Gefühle der Menschen zu hören, ihre Angst und Traurigkeit“. Der Soulsänger Aaron Neville sprach von aufgewühlten Spendern: “Die Leute weinen am Telefon und sie geben Geld, um zu helfen.“

Die Spenden sollen drei Wohltätigkeitsorganisationen zukommen, die sich um die Anwohner und die Natur im Golf kümmern. Seit der Explosion der BP-Bohrinsel “Deepwater Horizon“ am 24. April fließen täglich Tausende Tonnen Öl ins Meer. Ein Sprecher des Unternehmens sagte in der Show, BP trage die Verantwortung und werde für die Folgen aufkommen. Mehr als 65 000 Mal seien Ansprüche bereits anerkannt und 32 000 Mal schon bezahlt worden, insgesamt 107 Millionen Dollar.

dpa

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