Sena aus dem Stall von Hartmut Ochse wurde jetzt für ihre Leistung ausgezeichnet

Die 100 000-Liter Kuh

Ein echtes Prachtexemplar: (von links) Björn, Hartmut und Susanne Ochse aus Dörnholzhausen freuen sich über ihre 100 000-Liter-Kuh Sena. Foto: Battefeld

Dörnholzhausen. Ihre Milchleistung hätte ausgereicht, um jeden der rund 162 000 Einwohner Waldeck-Frankenbergs mit vier Bechern Joghurt zu versorgen:

Kuh Sena aus dem Stall von Landwirt Hartmut Ochse in Dörnholzhausen hat in ihrem elfjährigen Leben 100 000 Liter Milch produziert. Sie wurde dafür jetzt von Ute Ermentraudt vom Landesbetrieb Landwirtschaft im Rahmen des 12. Waldeck-Frankenberger Rindertages als Hochleistungskuh ausgezeichnet.

„Um so eine Dauerleistung hinzu bekommen, muss auch der Wohlfühlfaktor für die Tiere da sein“, erklärte die Rinderzuchtberaterin bei der Prämierung der schwarzbunten Kuh, die acht Kälber zur Welt gebracht hat.

Und dieser Wohlfühlfaktor scheint im Betrieb der Familie Ochse besonders ausgeprägt zu sein: Im vergangenen Jahr erreichten sogar gleich vier Kühe von Hartmut Ochse die 100 000-Liter-Marke. Und weitere Tiere seien schon wieder in der „Warteschleife“ kündigte Ute Ermentraudt an.

„Ein Geheimrezept“

Auch der Vorsitzende der Bezirksgruppe der Frankenberger Rinderzüchter Karl Mütze gratulierte zur Auszeichnung und meinte, es sei „unnormal“ fünf solcher Hochleistungskühe zu haben. „Es muss irgendwo ein Geheimrezept geben“, sagte er scherzhaft.

„Das Erfolgsrezept ist die ganze Familie“, betonte Landwirt Hartmut Ochse und verwies auf die Hilfe und Unterstützung seiner Frau Susanne und seines Sohnes Björn.

Kuh Sena ließ sich übrigens während der Auszeichnung nicht aus der Ruhe bringen und trug den Rummel um ihre Person – und auch die grüne Schärpe um den Hals - mit Fassung. (bs)

Quelle: HNA

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