110.000 Euro für den Wegebau

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Auf dem Weg zum Kohlberg: (von links) Jagdvorsteher Helmut Schelberg, Bauamtsleiter Thomas Tönges und Herbert Ruhwedel (Vorstandsvorsitzender der Teilnehmergemeinschaft Flurneuordnung) sind froh, dass Land, Bund und EU den Wegebau in Frankenau mit viel Geld fördern.

Frankenau. Thomas Tönges spricht von einem „großen Bonbon für Frankenau“. Der Bauamtsleiter des Kellerwald-Städtchens ist zufrieden, schließlich hat sich in den vergangenen Monaten einiges getan beim Wirtschaftswegenetz in Frankenau.

„Die Stadt hat dieses Jahr erstmals sehr hohe Zuschüsse über die Flurneuordnung, die im Zuge des Naturschutzgroßprojektes Kellerwald-Region auch die Gemarkung Frankenau betrifft, für den Wegebau erhalten“, sagt Tönges und wird etwas konkreter: „Wir konnten bei der Instandsetzung einiger Wege jetzt auch auf Fördermittel von Bund, Land und Europäischer Union (EU) zurückgreifen, den Rest haben Stadt und Jagdgenossenschaft bereitgestellt. Auch im kommenden Jahr werden wir wohl wieder hohe Zuschüsse erhalten.“

110.000 Euro sind laut Tönges in diesem Jahr in das Wegenetz in Frankenau geflossen, davon haben Bund, Land und EU 80 Prozent übernommen. Saniert und instand gesetzt wurden folgende Wege, die zusammen eine Gesamtlänge von etwa 1,5 Kilometern aufweisen: Zufahrt zur Wesemühle, kleine Lorfe, Bruchwiesen und Kohlberg. „Es wurden dieses Jahr zunächst einmal nur Asphaltwege ausgebessert. Nachdem die Schäden festgestellt worden waren, wurde jeweils eine neue Tragdeckschicht aufgebracht“, berichtet Thomas Tönges.

Von Philipp Daum 

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Quelle: HNA

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