1525 Kilogramm Nahrungsmittel für Frankenberger Tafel gesammelt

Freuen sich über gefüllte Körbe: Lydia Schmotz; Dieter Ohlsen, Zweiter Vorsitzender der Tafel; Birgit Funk; Dieter Kubiak; Karl-Heinz Maresch; Hans-Jürgen Wilhelm, Koordinator der Tafel und Bürgermeister Rüdiger Heß. Foto: Wenzel

Frankenberg. Mit Bravour hat Bürgermeister Rüdiger Heß seine Stadtwette mit der Frankenberger Tafel gewonnen. Seine Aufgabe bestand darin, bis zum Familienaktionstag am 1. September 400 Kilogramm haltbare Nahrungsmittel zu sammeln: Heß brachte 1525 Kilogramm zusammen.

„Wir sind froh über das Ergebnis der Wette. Mit so einer Menge haben wir nicht gerechnet“, sagt Hans-Jürgen Wilhelm, Koordinator der Tafel. Dennoch braucht die Tafel weiterhin Unterstützung. „Wir versorgen 637 Hilfsbedürftige in Frankenberg und den umliegenden Orten“, sagt Wilhelm.

Jeder Kunde bekomme ein Kilogramm mit nach Hause, somit sei der Vorrat in vier Wochen aufgebraucht. Alle 14 Tage kommen die Hilfsbedürftigen zur Tafel. Weil Supermärkte mittlerweile anders kalkulieren, nehmen die Lebensmittelspenden ab. Sie versuchen weniger wegzuwerfen. „Teilweise nimmt auch die Qualität ab“, erklärt Wilhelm.

Um die Tafel organisatorisch am Laufen zu halten, braucht sie nicht nur Lebensmittel sondern auch finanzielle Unterstützung beispielsweise für die Miete ihrer Räume oder um Spritkosten abzudecken. Deshalb freut sich der Verein über jede Unterstützung – wie die Stadtwette. In Zukunft plant die Tafel Patenschaften einzuführen.

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Von Lena Wenzel

Quelle: HNA

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