Ausbildung und Ausrüstung werden aber weiter verbessert

Feuerwehr Hommershausen: 2012 gab’s keinen Einsatz

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Mit den Geehrten: (von links) Bürgermeister Rüdiger Heß, Stadtbrandinspektor Martin Trost, Wehrführer Oliver Ernst, die Jubilare Ingo Arnold und Horst Ernst sowie Vorsitzender Frank Mütze.

Hommershausen. Die Ehrungen von Horst Ernst für 40-jährige sowie Ingo Arnold für 25-jährige aktive Vereinsmitgliedschaft waren neben den Jahresberichten der wichtigste Tagesordnungspunkt bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Hommershausen.

Als besonderes Dankeschön bekam Werner Ernst einen Präsentkorb überreicht für seine über 20-jährige Tätigkeit als Platzwart an der Grillstation. Er mäht den Rasen mit seinem eigenen Rasenmäher und erledigt auch sonst alle anfallenden kleineren Reparaturarbeiten.

Über die Aktivitäten der Einsatzabteilung berichtete Wehrführer Oliver Ernst. Die 16 Aktiven brauchten im vergangenen Jahr zu keinem Einsatz ausrücken. Es fanden zwölf Übungsstunden statt. Einen Truppführerlehrgang absolvierten Mathias Guth und Andrea Ernst, die zusätzlich noch den Funklehrgang besuchte. Marcel Ruhwedel nahm an einer speziellen Heißausbildung im so genannten „Fire Dragon“ teil, einem Brandschutzcontainer, in dem unter realistischen Bedingungen ein Innenangriff simuliert wird.

Befördert wurden bereits bei der städtischen Feuerwehr-Jahreshauptversammlung Natalie Werner, Andrea Ernst und Kerstin Arnold zu Oberfeuerwehrfrauen, Mathias Guth und Marcel Ruhwedel zu Oberfeuerwehrmännern.

In diesem Jahr sollen für die neuen Schutzhelme noch Helm- oder Knicklampen gekauft werden, was im vergangenen Jahr wegen der hohen Anschaffungskosten aufgeschoben worden waren.

Bürgermeister Rüdiger Heß bedankte sich für die geleistete Arbeit. Er verwies auf die schwieriger werdenden Arbeiten der Feuerwehren, besonders bei Einsätzen mit Fotovoltaikanlagen und dicken Dämmstoffen der Häuser. Es sei wichtig, dass die Stadtteilwehren erhalten bleiben, um vor Ort den ersten Angriff starten zu können, sagte Heß.

Die Feuerwehr hat derzeit 92 Mitglieder im Verein, davon sind 14 in der Jugendfeuerwehr. In der Einsatzabteilung sind 16 Frauen und Männer aktiv.

Dank für Unterstützung

In seinem Jahresbericht verwies Vorsitzender Frank Mütze auf ein aktives Vereinsleben. Dazu gehörten auch Arbeitsstunden bei Renovierungsarbeiten am Festschuppen auf dem Molkenrain. Für die Unterstützung sprach Mütze allen seinen Dank aus; besonders den Jagdgenossen und den Jagdpächtern für die finanzielle Unterstützung.

Er dankte dem aus zeitlichen Gründen zurückgetretenen Jugendwart Lucas Mütze. Kerstin Arnold und Mathias Guth haben sich bereit erklärt, den stellvertretenden Jugendwart Marcel Ruhwedel zu unterstützen. Beide werden bis zur planmäßigen Neuwahl 2014 kommissarisch als Jugendwarte eingesetzt. (wn)

Quelle: HNA

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