Nachtfahrverbot soll nicht für Be- und Entlader gelten

B 252: CDU fordert Ausnahmen für heimische Firmen

Waldeck-Frankenberg. Mit einem Antrag an Bund und Land will die CDU in Waldeck-Frankenberg die Regelung zum Nachtfahrverbot auf der Bundesstraße 252 verbessern.

Der Kreisparteitag begrüßte die Anordnung von Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) für ein erneutes Nachtfahrverbot von Lastwagen über 3,5 Tonnen auf der B 252, ein Verbot ohne Ausnahme sei aber „wirklichkeitsfremd“, sagte CDU-Kreisvorsitzender Lutz Klein.

Auf dem Kreisparteitag in Battenberg forderte die Partei deshalb eine Ausnahme für Be- und Entlader sowie Anlieger, die nicht für jedes einzelne Fahrzeug beantragt, sondern durch Schilder an der Straße geregelt werden solle.

„Die heimischen Firmen brauchen die Bundesstraße auch nachts“, begründete Klein den Antrag. „Die Betriebe hören nicht abends um 22 Uhr auf zu arbeiten und fangen nicht morgens um 6 Uhr wieder an.“

Thomas Deuerling, Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes Twistetal, merkte an, dass man darauf achten müsse, dass auswärtige Firmen keine Schein-Niederlassungen im Landkreis gründen, um mit ihren Lastwagen nachts über die B252 fahren zu dürfen. Die CDU Twistetal hatte selbst einen Antrag zum Nachtfahrverbot gestellt.

 „Mit einem LKW-Nachtfahrverbot würde ein gewisser Interessenausgleich zwischen Anwohnern und Spediteuren erreicht“, heißt es darin. (jpa)

Quelle: HNA

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