41-Jähriger wegen Diebstahls von Strom zu Freiheitsstrafe verurteilt

Frankenberger Land. Mit einer Gefängnisstrafe von 13 Monaten endete eine Verhandlung für einen 41 Jahre alten Angeklagten vor dem Frankenberger Amtsgericht.

Dort musste er sich vor Richterin Andrea Hülshorst wegen Entziehung elektrischer Energie in drei Fällen, Sachbeschädigung und Beleidigung verantworten.

Die Staatsanwaltschaft warf dem 41-Jährigen vor, wiederholt Strom aus einer leer stehenden Wohnung im Untergeschoss abgezapft zu haben. Der Mann ist momentan wegen anderer Vergehen in der JVA Frankfurt untergebracht.

Außerdem soll er im Juli vergangenen Jahres eine Bierflasche gegen die Hauswand der Nachbarn geworfen haben. Als eine Nachbarin ihn aufforderte, die Musik leiser zu stellen, soll er sie wüst beschimpft haben. Zwar stimme der Stromdiebstahl, allerdings gehe das auf das Konto eines Nachbarn, der sich des öfteren in seiner Wohnung aufgehalten habe, gab der Angeklagte an.

In zwei Fällen wurde der Strom aus einer leer stehenden Wohnung im Untergeschoss abgezapft. Die Stadtverwaltung habe ihm einen Schlüssel zu dieser Wohnung ausgehändigt, damit er dort hin und wieder die Ölofen kontrolliere. Sein Nachbar habe den Schlüssel heimlich genommen und auf eigene Faust ein Verlängerungskabel von der Erdgeschosswohnung in die des Angeklagten verlegt.

Sein Stromversorger hatte die Energiezufuhr wegen offener Rechungen eingestellt. Allerdings habe er selbst einige Zeit später Strom aus dem Keller des Mietshauses abgezapft. (dag)

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Quelle: HNA

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