Bromskirchen

80-Jähriger stirbt nach Zusammenprall

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Unfall bei Bromskirchen

- Bromskirchen (gl). Schneematsch auf der Fahrbahn war offenbar der Auslöser für einen Unfall mit einem Toten und zwei Verletzten auf der Bundesstraße 236.

Schneematsch auf der Fahrbahn war offenbar der Auslöser für den Unfall, bei dem ein Mann aus Stadtallendorf ums Leben kam – die Bundesstraße 236 blieb während der Bergung für zwei Stunden gesperrt. Von Malte Glotz Bromskirchen. Auf der schneeglatten Bundesstraße zwischen Bromskirchen und Osterfeld ereignete sich gestern gegen 15 Uhr der folgenschwere Unfall, bei dem ein Mann ums Leben kam. Eine 49-jährige Stadtallendorferin befuhr mit ihrem Nissan die Straße von Bromskirchen in Richtung Allendorf. Auf dem Beifahrersitz saß ihr 80-jähriger Vater. Etwa einen Kilometer hinter der Zufahrt zur Firma HOPPE kam sie nach Angaben der Polizei ins Schleudern. Der Wagen geriet auf die Gegenfahrbahn, stellte sich quer und stieß mit dem schwarzen Opel Zafira eines 41-jährigen Allendorfers zusammen. Die beiden Fahrer erlitten bei dem Zusammenprall leichte Verletzungen. Sie wurden vorsorglich in das Frankenberger Krankenhaus gebracht. Der 80-jährige Vater der Unfallverursacherin wurde jedoch im Auto eingeklemmt, Befreiungsversuche von Ersthelfern misslangen. Die Bromskirchener Feuerwehr, die mit sieben Kameraden und drei Fahrzeugen ausrückte, begann nach Auskunft von Gemeindebrandinspektor Reiner Strieder sofort nach ihrer Ankunft damit, den im Nissan eingeklemmten Beifahrer freizuschneiden. Tödliche Verletzungen Die Bemühungen von Notärztin, Rettungsassistenten und Feuerwehrleuten blieben jedoch vergebens: Der 80-jährige Stadtallendorfer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren inneren Verletzungen. Nach Angaben der Polizei blieb die Bundesstraße 236 zwischen Bromskirchen und Osterfeld für etwa zwei Stunden voll gesperrt. In beide Richtungen bildeten sich lange Staus, viele Autofahrer wendeten in dem Waldstück auf der spiegelglatten Fahrbahn. Der Schaden an den Fahrzeugen beläuft sich nach Schätzungen eines Polizeisprechers auf jeweils 5000 Euro, womit beide Wagen als wirtschaftliche Totalschäden einzuschätzen seien.

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