Frankenberg

Abiturienten feiern mit Eltern und Lehrern in der Ederberglandhalle ihren Schulabschluss

- Frankenberg (jos). Gutes Essen, Musik und Tanz, schicke Kleider und Anzüge: Am Samstag stieg der Abi-Ball der Edertalschule. Es war – wie immer – ein rauschendes Fest.

Mit einem Sektempfang starteten die Besucher in die Ballnacht. 157 Abiturienten – bei so einem starken Jahrgang war die Ederberglandhalle entsprechend gut mit Schülern, Eltern und Lehrern gefüllt. Für das Buffet war extra ein Zelt an die Halle angebaut. Nach dem Essen eröffneten die beiden Abiturienten Theresa Laukel und Christian Durstewitz mit einer humorvollen Rede das Programm. Sie gingen unter anderem auf den Baustellenlärm ein, der ihre Zeit an der Edertalschule geprägt hat. Aber auch einige spitze Bemerkungen mit einer feinen Brise Ironie durfte nicht fehlen: „Wir hatten immer nur hoch kompetente Lehrer“, betonte Laukel – und Durstewitz ergänzte: „Die Sportlehrer zum Beispiel, die können fast so gut Fußball spielen wie ihre eigenen Schüler.“ Unterm Strich kamen die beiden aber zu dem Ergebnis: Die Schule habe sehr wohl auf das Leben vorbereitet. „Für uns öffnet sich nun das Tor zur Welt.“ Die besten Wünsche für die Abiturienten schickten die Gäste schließlich in Richtung Himmel: An mit Gas gefüllte Luftballons hängten sie Postkarten. Zusammen ließen alle Besucher die 157 Ballons vor der Ederberglandhalle emporsteigen – ein eindrucksvolles Bild. Das Unterhaltungsprogramm gestalteten Schüler und Lehrer dieses Mal gemeinsam: In Anlehnung an die Casting-Show „Deutschland sucht den Superstar“ ging es um den „Super-Schul-Act“. Gefragt waren „schräge Gesangseinlagen“, Ideen für Kursfahrten, sinnlose Dialoge, originelle Entschuldigungen und Gespräche auf „Denglisch“, also einer Mischung aus Deutsch und Englisch. Viel Applaus gab es unter anderem für die Tutoren Peter Froschhäuser und Norman Benner. Deren „interkultureller Diskurs“ war ein Liedvortrag mit Variationen über „Ein Männlein steht im Walde“. Benner blies dabei die Tuba, Froschhäuser sang und spielte auf einer Pfeife. Für viel Gelächter sorgten aber auch die „sinnlosen Dialoge“ – darin kam beispielsweise die offenbar gar nicht so abwegige Spekulation auf, dass Lehrer Andreas Evers im Zuge des Umbaus endlich seine lang ersehnte Wohnung im Chemie-Trakt der Schule bekomme. Nach dem Programm sorgte die Coverband „Eve“ für ausgelassene Stimmung. Zu aktuellen und älteren Hits aus Rock und Pop tanzten und feierten Abiturienten, Eltern und Lehrer bis tief in die Nacht.

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