Absolventen der landwirtschaftlichen Fachschulen bei Landparty geehrt

Ehrung: (links) Der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes, Heinrich Heidel, gratulierte den Absolventen der landwirtschaftlichen Schulen. Außerdem (hinten von links) im Bild: Geschäftsführer Matthias Eckel und der Leiter des Fachdienstes Landwirtschaft, Wilhelm Spangenberg. Ganz rechts Kreislandwirt Fritz Schäfer. Foto: Battefeld

Frankenberg. „Sterne der Zukunft, die für die Landwirtschaft in unserer Region stehen“, nannte der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes, Heinrich Heidel, die diesjährigen Absolventen der landwirtschaftlichen Fachschulen, die traditionell bei der „Frankenberger Landparty“ geehrt wurden.

Es sei jedesmal einer der Höhepunkte im Programm, wenn er die jungen Leute im Kreise der „gestandenen Landwirte“ begrüßen könne, sagte Heidel vor rund 180 Gästen in der Frankenberger Ederberglandhalle. Mit den Junglandwirten werde sichergestellt, dass die „schöne Kulturlandschaft“ erhalten werde, betonte er. „Landwirt ist der schönste Beruf der Welt, aber nicht immer einfach“, so Heidel.

Man sei nicht nur abhängig vom Wetter, sondern auch auch von den Entscheidungen, die in „Bürostuben und Politikerköpfen“ getroffen würden und die Landwirtschaft oftmals reglementierten. „Damit müsst ihr euch auseinandersetzen“, rief er den Absolventen zu und versprach aber auch: „Es kommt nach jedem Regen auch wieder ein Sonnenschein“.

„Auch junge Leute machen wieder Apfelsaft“, sagte Kreislandwirt Fritz Schäfer. Die Landwirtschaft werde zwar digitaler und die moderne Technik halte auch dort Einzug, aber nur „Bits und Bytes“ machten nicht satt, betonte Schäfer, der einen Trend „zurück zur Natur“ beobachtete.

Ein weiteres Thema, das „längst den ländlichen Raum eingeholt habe, sei die Flüchtlingsproblematik. Sie trage mit dazu bei, dass die Herausforderungen des Weltmarktes, alle Menschen satt zu kriegen, plötzlich wieder „vor der Tür“ lägen. (bs)

 

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Quelle: HNA

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