Abwasser gesplittet: 30 bis 35 Euro Mehrbelastung für Rosenthaler Haushalte

Rosenthal. Es ist ein Thema, das Unverständnis erzeugt: Die Abwassergebühr in den hessischen Kommunen muss in Zukunft gesplittet werden. So auch in Rosenthal.

Die generelle Regelung hat der hessische Verwaltungsgerichtshof gesetzlich festgeschrieben. Die neue Abwassergebühr wird ab Januar 2012 nach einem Schmutzwasser- und einem Niederschlagswasser-Anteil. Bisher richtete sich die Gebühr nach dem Frischwasser-Maßstab, also danach, wie viel Frischwasser verbraucht wurde.

Rosenthals Stadtverordnetenvorsteher Konrad Trust (FDP) sprach aus, was in der Parlamentssitzung wohl alle dachten: „Dieses neue Gesetz wird keinen Millimeter mehr Gerechtigkeit erzeugen.“

Das Problem dabei: Das Gesetz muss umgesetzt werden. Bürgermeister Hans Waßmuth: „Wir haben keine Wahl.“ Auf jeden Haushalt werden in Rosenthal voraussichtlich Kosten in Höhe von 30 bis 35 Euro zukommen.

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Quelle: HNA

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