Ärger über Müll im Burgwald

Reifen in den Wald gekippt: Rund 30 Altreifen haben Unbekannte hinter einem Erdwall an einem Parkplatz an der B 252 zwischen Bottendorf und Ernsthausen in den Wald gekippt. Arno Süssmann vom Forstamt Burgwald ist empört. Foto: Biedenbach

Burgwald. Altreifen an einem Parkplatz auf der B 253 zwischen Bottendorf und Ernsthausen, drei Fässer Altöl im Bereich der Kreuzeiche an der Landesstraße zwischen Rosenthal und Bracht. Illegale Müllablagerungen wie diese ärgern die Mitarbeiter des Forstamts Burgwald.

„Wir zögern in solchen Fällen nicht. Es wird Anzeige erstattet“, sagt Arno Süssmann, Interimsleiter im Forstamt Burgwald. Es hätte schlimme Folgen für die Natur haben können, wenn die Ölfässer umgekippt und der Inhalt ins Erdreich gesickert wäre, fügt er hinzu.

Elektroherde, Röhrenfernseher, Kühlschränke samt Kühlflüssigkeit. All das finden Forstmitarbeiter im Burgwald. Meist wird der Müll entlang von öffentlichen Straßen entsorgt. Insbesondere an Einfahrten von Waldwegen, dort, wo man mit Fahrzeugen gut hingelangt. „Warum muss das sein? Das Abholen von Sperrmüll ist doch in der Regel in der Müllgebühr enthalten“, sagt Süssmann.

Doch nicht nur Sperrmüll, sondern auch Hausmüll wird in den Wald geworfen. Häufig entdeckt der Brachter Förster Armin Wack an der Landesstraße zwischen Rosenthal und Bracht Säcke voller Abfall, der in die Restmülltonne gehört. „Manche Leute entsorgen anscheinend generell so ihren Müll“, sagt er. Manchmal weisen Dokumente mit Namen und Anschrift auf Verursacher hin. Der Forst übergibt solche Fälle der Polizei.

Besonders unangenehm wird es, wenn die Müllsäcke beim Abladen platzen oder wenn Waschbären oder Füchse sie aufreißen, um Fressbares herauszuholen. Dann verteilt sich der Müll im weiten Umkreis.

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Von Martina Biedenbach

Quelle: HNA

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