Frankenberg

Ärzte-Ausbildung in Frankenberg

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Ärzte für Frankenberg

- Frankenberg. Das Frankenberger Kreiskrankenhaus ist bereits seit 2003 akademisches Lehrkrankenhaus der Marburger Philipps-Universität.

Acht Medizinstudierende haben in den vergangen zwei Wochen ihre ärztliche Ausbildung am Kreiskrankenhaus Frankenberg erfolgreich mit dem Staatsexamen abgeschlossen. Der Notendurchschnitt lag bei 1,6. Während der zweitägigen Prüfung mussten die Studierenden Patienten untersuchen, Berichte anfertigen und sich einer mehrstündigen theoretischen Prüfung durch die leitenden Ärzte des Krankenhauses, Dr. Aßmann (Gynäkologie), Dr. Gabriel (Anästhesie), Dr. Schmid (Innere Medizin), Dr. Wagner und Dr. Cassebaum (jeweils Chirurgie), sowie die Professoren Dr. Krause (Dermatologie) und Dr. Dr. Mueller (Arbeits- und Sozialmedizin) von der Universität Marburg unterziehen. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Dreimal wurde die Note „sehr gut“, fünfmal die Note „gut“ vergeben. Bei den Abschlussbesprechungen hoben die Prüfungsvorsitzenden aus Marburg den überdurchschnittlichen Ausbildungsstand und die hohe Motivation der Absolvierenden hervor. Seit 2003 ist das Kreiskrankenhaus Frankenberg akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg und somit berechtigt, Medizinstudentinnen und -studenten auszubilden. Die Klinik stehe bei den Studierenden hoch im Kurs, erklärt Chefarzt Dr. Schmid. Die angehenden Ärzte schätzen das gute Arbeitsklima und das große Lehrangebot im sogenannten. „praktischen Jahr“. In diesem letzten Abschnitt ihrer Ausbildung sollen die Studenten vor allem praktische Fertigkeiten für die spätere Berufsausübung erwerben und klinische Untersuchungsverfahren wie EKG, Ultraschall oder chirurgische Assistenz erlernen. Für ihre Tätigkeit erhalten die Studenten eine Aufwandsentschädigung von 400 Euro monatlich; Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung sind für die Studierenden frei. Als akademisches Lehrkrankenhaus muss das Kreiskrankenhaus besondere Qualitätsnormen erfüllen, die in regelmäßigen Abständen von der Universität geprüft werden. „Die enge Partnerschaft mit dem Marburger Klinikum stellt die medizinische Versorgung in Frankenberg auf ein hohes Niveau“, betont Dr. Schmid. Ein weiterer Vorteil der akademischen Lehrtätigkeit sei die frühzeitige Bindung junger Ärzte an das Kreiskrankenhaus.„Ärztenachwuchs ist heutzutage rar. Wenn sich die jungen Mediziner hier wohlfühlen, kommen sie nach ihrem Examen gerne zur Fachausbildung wieder zurück“, so Schmid. Bisher hat die Kreisklinik 51 Jungärztinnen und -ärzten nach Studienabschluss den Weg in das Berufsleben geebnet.

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