Sozialverband VdK will die ehrenamtliche Arbeit der Ortsverbände weiter verbessern

Ärzte: Besserung in Sicht

Konferenz des VdK-Kreisverbandes: (von links) Heinz Alex und Peter Gerke (beide Beisitzer), Marita Göbel (stellvertretende Vorsitzende), Gerlinde Albath (Frauenvertreterin), Ursula Breuer (Vorsitzende), Bernhard Jitschin (Kassenführer) und Ramona Hahn (Ehrenamtskoordinatorin vom Bezirksverband Marburg). Foto:  Feisel

Frankenberg. 27 Ortsverbände gehören dem Frankenberger VdK-Kreisverband an. Viele Ortsverbände sandten ihre Vorstandsmitglieder zur Kreiskonferenz in die Frankenberger Ederberglandhalle.

Der Ärztemangel war für die Kreisvorsitzende Ursula Breuer an diesem Abend das Thema Nummer eins. „Das Gesundheitssystem wird dort zum Problem, wo alte, pflegebedürftige und arbeitslose Menschen leben”, berichtete Ursula Breuer. In kritischen Regionen gebe es 60 bis 70 Prozent weniger Ärzte. Doch scheinbar gebe es einen Lösungsansatz. Der hessische Sozialminister Stefan Grüttner habe mit den Ärzteorganisationen, Krankenkassen und den Kommunen eine Vereinbarung getroffen, die die medizinische Versorgung in naher Zukunft sicherstellen solle. „Die Weichen sind also gestellt”, sagte Breuer.

Bei Werbung unterstützen

Um die Außendarstellung des Sozialverbandes VdK weiter zu verbessern und die ehrenamtliche Arbeit der Ortsverbände zu unterstützen, wurde eine von drei Ehrenamtskoordinatorinnen vorgestellt. Ramona Hahn, die für den VdK-Kreisverband und seine Ortsverbände zuständig ist, versprach, die Ortsverbände bei der Werbung verstärkt zu unterstützen, um den Mitgliederbestand weiter zu vergrößern. Dazu werden spezielle Schulungen angeboten.

Außerdem wird den Ortsverbänden ein Werbefilm zur Verfügung gestellt, der bei Messen, Versammlungen oder bei anderen Veranstaltungen gezeigt werden kann.

Neuerdings setzt der größte Sozialverband Deutschlands auch auf Radiowerbung. Bei drei hessischen Radiosendern werden bis Mai regelmäßig „Spots“ zu hören sein.

Marita Göbel, die stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands, erläuterte als Internetbeauftragte, mit welchen Medien früher und mit welchen der VdK heute über seine Arbeit informiert.

Ortsverbände können heute ihre Tätigkeiten optimal über das Internet darstellen. „25 Prozent der Nutzer sind heute bereits Senioren”, verriet Marita Göbel. Gleichzeitig machte sie auf Regeln aufmerksam, damit keine rechtlichen Fehler gemacht werden. (yfe)

Quelle: HNA

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