Kegelbergschule in Frankenberg beendet ihr Schuljahr mit vielseitiger Projektwoche

Afrika, Reiten und Fußball-WM

Wie in Australien: Lehrer Mario Nau-Theißen baute mit seiner Schülergruppe Bumerangs aus Holz.

Frankenberg. Aktiv und international ist es in der Projektwoche der Kegelbergschule zugegangen. Zum Abschluss des Schuljahres konnten sich die 64 Schüler eine Woche lang mit einem Projekt ihrer Wahl beschäftigen. Insgesamt neun Angebote hatte die Schule für ihre Schüler mit körperlicher oder geistiger Behinderung organisiert.

„Die Kinder sind hier auf dem Gelände in ihren Gruppen und auswärts mit ihren Betreuern unterwegs“, sagt Schulleiter Harald Vogler. Es ging zum Kanu-Fahren auf den Edersee, mit dem Fahrrad in umliegende Orte oder zum Reiten auf einen Reiterhof in Geismar. Ziel dabei war es, die Tiere mit den Sinnen wahrzunehmen. „Für die Schüler, einige von ihnen sind intensiv behindert, ist die Nähe zu den Pferden ein besonderes Erlebnis“, verdeutlicht Vogler. „Und reiten dürfen sie natürlich auch.“

Beim Projekt WM 2010 stand Fußball im Mittelpunkt, Spiele wurden ausgewertet und ein Torwandschießen veranstaltet. Passend dazu hatte sich eine weitere Schülergruppe Afrika als Thema gewählt. Welches Essen gibt es? Wie wohnen die Menschen in Afrika? Oder, wie gehen die Kinder dort zur Schule? Diese Fragen haben die Schüler versucht zu beantworten und auch selbst nachgestellt.

„Mit Plakaten haben wir die Projekte vorgestellt. Die Schüler hatten einen Erst- und Zweitwunsch. So ist jeder bei einem seiner Favoriten untergekommen“, erzählt Vogler. Die Ergebnisse der Projekte werden ab Montag, 28. Juni, in einer kleinen Ausstellung im Vorraum der Schule präsentiert. Diese bleibt bis zur Schulentlassfeier am Mittwoch bestehen, sodass auch Eltern und Großeltern die Fotos und Bastelwerke begutachten können. (suw)

Quelle: HNA

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