Frankenau

Alexander Kaufmann will Bürgermeister werden

- Frankenau (apa). An nur einem Abend hat er die nötigen 46 Unterschriften gesammelt, um kandidieren zu können. Alexander Kaufmann war der erste, der die Unterlagen ausgefüllt an die Stadtverwaltung zurückgegeben hatte.

Die Idee, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren, hatte Alexander Kaufmann, als der bisherige Rathauschef Dr. Reinhard Kubat zum Landrat gewählt wurde. Seine Kandidatur hat der Frankenauer mit den Worten „Zeit für Optimisten: Neues schaffen, Bewährtes ausbauen“ überschrieben.

Erfahrung als aktiver Kommunalpolitiker hat Kaufmann nicht – aber ein großes Interesse an den Vorgängen in den städtischen Gremien. Er hat in den vergangenen Jahren kaum eine Ausschuss- oder Parlamentssitzung in Frankenau verpasst. Dadurch hat er Einblick in die aktuellen Themen der Ziegenbockstadt. Das Naturschutzgroßprojekt etwa werde in Frankenau noch nicht genug beachtet. Auch der Tourismus könne noch besser gefördert werden. „Das allerwichtigste dafür sind die Absprachen aller Beteiligten im Ort“, zeigt sich Alexander Kaufmann überzeugt. „Wenn ein Bürgermeister so etwas in die Hand nimmt, hat es die Chance, etwas zu werden“, sagt der Kandidat.Einen weiteren Ansatzpunkt sieht er bei der Unterstützung der Gewerbetreibenden: Die Grundstückspreise seien zu hoch.

Alexander Kaufmann ist 45 Jahre alt, ledig und hat keine Kinder. Er lebt seit 1979 in Frankenau. Mit seinen Eltern und drei Brüdern zog er damals aus dem Ruhrgebiet in den Kellerwald. Seine Eltern richteten dort eine Ferienwohnung, das „Haus an der Eiche“, ein. Alexander Kaufmann ist ausgebildeter Schmiedegeselle mit diversen Zusatzausbildungen. Ab 2000 war er kaufmännischer Leiter der Zweigstelle einer italienischen Firma, die in Frankenau im Motorrad-Import und -Export tätig war. Seit drei Jahren ist Kaufmann Inhaber eines KFZ- und Teilehandels für US-Fahrzeuge mit dem Firmennamen „Hell's Kitchen 666“ in Frankenau. Seine Hobbys sind Motorradfahren und so genanntes Hill Climbing. Dabei geht es darum, auf einem Motorrad möglichst steile Berghänge hinauf zu fahren.

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