Frankenberg

Alkoholverbot soll Probleme lösen

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- Frankenberg (jos). Polizei und Ordnungsamt hätten bislang keine Handhabe dagegen, wenn sich am Skatepark Jugendliche zum „Saufen“ treffen. Deshalb will Bürgermeister Christian Engelhardt ein lokales Alkoholverbot für das Gelände verhängen.

Skaten ist nach wie vor für viele junge Leute eine Leidenschaft. Gerade bei schönem Wetter sind die Rampen bei den Frankenberger Sportanlagen entsprechend gut besucht. Doch die Skater stören sich daran, dass sie ihrem Sport nicht mehr in Ruhe nachgehen können und immer mehr in Verruf gebracht werden: Denn der Skatepark hat sich zu einem „Sauf-Treffpunkt“ entwickelt.

„Warum lässt man es zu, dass sich Minderjährige täglich im Skatepark bis zur Besinnungslosigkeit besaufen oder andere Drogen zu sich nehmen?“, fragt ein Skater, der anonym bleiben will. Seiner Ansicht nach haben diese Jugendlichen dort nichts zu suchen – denn sie interessierten sich nicht für den Sport, der im Skatepark ausgeübt wird, sondern nur für den Alkoholkonsum. Und in dessen Folge komme es immer öfter zu Pöbeleien und Vandalismus.

Im Stadthaus und bei der Polizei sind die Probleme hinlänglich bekannt. „Die Polizei schaut dort regelmäßig vorbei“, versichert Bürgermeister Christian Engelhardt auf WLZ-FZ-Nachfrage. Doch die Beamten könnten nichts gegen den Alkoholkonsum der jungen Leute tun. „Jugendliche, die über 16 sind, dürfen mit einer Flasche Bier in der Öffentlichkeit herumlaufen“, sagt der Rathauschef. Letztlich sei übermäßiger Alkoholkonsum zwar ein gesamtgesellschaftliches Problem. Doch zumindest für den Frankenberger Skatepark verspricht sich Engelhardt Abhilfe durch ein lokales Alkoholverbot.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Donnerstag, 31. März.

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