Projektvorstellung der Auszubildenden

Alle sitzten im selben Boot

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Gemeinsam sind sie stark: Im Rahmen einer Projektwoche am Edersee haben Auszubildende und Studenten der Firma Viessmann vier Drachenboote seetüchtig gemacht.

Allendorf - Wie bleibt ein Unternehmen auf Kurs? Indem die Mannschaft, also die Angestellten, als Team funktioniert. Im Rahmen der Projektwoche der Firma Viessmann haben 125 Auszubildende und duale Studenten ihr eigenes Berufsleben auf Kurs gebracht und helfen nun dabei, dass Unternehmen auf Kurs zu halten.

Ob Christoph Kolumbus‘ Santa Maria oder die HMS Beagle, mit der Charles Darwin einst zu den Galapagos-Inseln segelte - alle Schiffe haben eines gemeinsam: Eine Mannschaft, die das Schiff seetüchtig hält, es steuert und auf Kurs bringt. Im Grunde ist ein Unternehmen einem Schiff nicht unähnlich: Es braucht auch einen Kapitän und eine Mannschaft. Bei Viessmann ist das nicht anders und in jedem Jahr kommen mit Auszubildenden und dualen Studenten neue „Crewmitglieder“ dazu. Nach dem Motto „Get on Board“ haben sich die 125 Auszubildenden und die Studenten aus allen deutschsprachigen Viessmann-Standorten Anfang September zu einer Projektwoche am Edersee getroffen. Für die Organisation sorgte erneut die Jugend- und Auszubildendenvertretung. Das Ergebnis dieser Woche, haben die „Neuen“ am Mittwoch Vertretern des Unternehmens sowie ihren Eltern präsentiert.

Ihre Aufgabe war es, Boote zu bauen. Genauer gesagt: vier Drachenboote von jeweils zwölf Metern Länge, die am Ende der Projektwoche seetüchtig sein mussten.

Viele Teams, eine Aufgabe

„Das Motto ‚Get on Board‘ bringt den Gedanken auf den Punkt“, sagte Georg Glade, Leiter für Personalentwicklung und Ausbildung bei Viessmann. Um die Boote seetüchtig zu machen, hätten die Auszubildenden sich schnell zu Teams zusammengefunden und beim Aufbau so manchem Regen getrotzt. Acht Hauptgruppen kümmerten sich um den Aufbau. Pro Boot war eine Gruppe für das Heck und eine Gruppe für den Bug zuständig. Die Auszubildenden hätten gelernt, teamorientiert zu arbeiten, miteinander zu kommunizieren und auch eigenverantwortlich zu handeln, um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Jedes Boot repräsentierte am Ende eine Firma der Viessmannfamilie.

Drei Tage dauerten die Arbeiten und am letzten Tag, kurz vor dem Stapellauf, wurden die Boote zusammengebaut. Das Besondere: Die Auszubildenden achteten beim Bau auf die Nachhaltigkeit. Die Boote lassen sich wieder zerlegen und die einzelnen Bauteile können für andere Projekte verwendet werden. Außerdem verzichteten die Gruppen fast ausschließlich auf Schrauben, sondern nutzt Kabelbinder um das Boot zusammenzuhalten.

Schließlich kam der Moment der Wahrheit: Die Gruppen ließen ihre Boote zu Wasser. Der erste Teil der Aufgabe war also erfüllt. Aber um die Seetauglichkeit zu prüfen galt es, auf dem Edersee die einzelnen Buchstaben des Viessmannschriftzuges zu suchen und diese zusammenzufügen.

Auch ein Bild mit Symbolcharakter, denn am Ende ergeben alle Mitarbeiter gemeinsam das Unternehmen und sie sitzen alle in einem Boot. (von Marco Steber)

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