Allendorf und Bromskirchen planen Verwaltungsgemeinschaft: Fraktionen diskutieren

Allendorf-Eder/Bromskirchen. Einen kleinen Schritt weitergekommen sind die beiden Gemeinden Allendorf-Eder und Bromskirchen bei ihrem Bestreben, künftig eine Verwaltungsgemeinschaft zu bilden. Der Vorschlag wurde den Fraktionsvorsitzenden beider Kommunen in den Ältestenräten vorgestellt.

Zuvor hatten sich die Gemeindevorstände aus Allendorf und Bromskirchen positiv zu den Vorschlägen ihrer beiden Bürgermeister Claus Junghenn (Allendorf) und Karl-Friedrich Frese (Bromskirchen) geäußert. „Es sind Informationen geflossen, die nun in den Fraktionen beider Kommunen weiter beraten werden sollen“, berichtete Claus Junghenn auf Anfrage der HNA.

Der Allendorfer Bürgermeister erinnerte daran, dass er zusammen mit Karl-Friedrich Frese im September vergangenen Jahres bayerische Kommunen besucht hatte, die das Modell der Verwaltungsgemeinschaft seit den 1970er-Jahren praktizieren.

In Bayern gebe es über 300 dieser Verwaltungsgemeinschaften, sagte der Allendorfer Bürgermeister. „Das gleiche Modell lässt sich auch in Hessen praktizieren.“

„Beide Kommunen bleiben dabei eigenständig, was beispielsweise die Finanz- oder Bauleitplanung angeht“, erläuterte Junghenn. Lediglich in der Exekutive, also bei der Umsetzung gefasster Beschlüsse, würden die Verwaltungen bei einem positiven Votum beider Parlamente künftig noch enger zusammenarbeiten als bisher. (off)

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Quelle: HNA

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