Herztag am 11. Dezember in der Ederberglandhalle – Vorträge und Infostände

Alles über Herz und Kreislauf

Frankenberg. Das Kreiskrankenhaus Frankenberg lädt Patienten, Angehörige und Interessierte für Samstag, 11. Dezember, zu einer Informationsveranstaltung über Herz-Kreislauf-Erkrankungen in die Ederberglandhalle ein. Auf dem Programm stehen Vorträge, Vorführungen und Informationsstände rund um die Gesundheit. Die Leitung hat Dr. Harald Schmid, Chefarzt der Medizinischen Abteilung. Die Veranstaltung wird vom Förderverein des Kreiskrankenhauses unterstützt, der Eintritt ist frei.

Der Frankenberger Herztag ist Teil einer jährlich stattfindenden bundesweiten Aufklärungsaktion der Deutschen Herzstiftung. Diesmal liegt der Schwerpunkt auf „Herzrhythmusstörungen“. Fast jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens damit zu tun. Speziell zur Sprache kommen sollen häufige Rhythmusstörungen wie das gutartige Herzstolpern und Herzrasen sowie die mit akuter Lebensgefahr verbundenen Situationen.

Dr. Andreas Utech von der Kardiologischen Praxis am Krankenhaus geht der Frage nach, ob Herzkatheter-Untersuchungen durch neuere, weniger eingreifende Untersuchungen ersetzbar sind. Dabei präsentiert er Bilder von komplizierten Eingriffen.

Der Schlaganfall hat mittlerweile den Herzinfarkt an Häufigkeit überholt. Als Folge der zunehmenden Lebenserwartung ist bis zum Jahr 2050 mit einer Verdoppelung der Krankheitsfälle zu rechnen. Karl-Heinz Scriba berichtet über die Arbeit der Frankenberger Selbsthilfegruppe „Schlaganfallpatienten“, deren Vorsitzender er ist. Die Gruppe nimmt eine wichtige Stellung zwischen Krankenhaus und häuslicher Normalität ein.

Die Schilddrüse ist Ursache vieler Herz-Kreislauf-Probleme. Dr. Alfred Cassebaum, Chefarzt der Abteilung für Viszeralchirurgie, referiert über die operativen Behandlungsmöglichkeiten unter besonderer Berücksichtigung der Schlüssellochchirurgie.

Die Vorträge werden von Ausstellungen und Infoständen umrahmt, die von 8.30 Uhr bis 13 Uhr geöffnet sind. Interessierte können kostenlos Blutdruck und Blutzucker messen lassen oder sich bei Beate Schnell über gesunde Ernährung informieren. Ulrich Platt von der anästhesiologischen Abteilung zeigt Wiederbelebungsmaßnahmen an der Übungspuppe. Und man kann üben, wie man einen Defibrillator betätigt. (nh/jpa)

Quelle: HNA

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