Heimatverein erinnert in Somplar an den ehemaligen Schützenverein

Die alte Fahne im Blick

Mit der historischen Fahne des Somplarer Schützenvereins: Der Vorstand des Heimatvereins mit dem Vorsitzenden Peter Vaupel (2. von links) mit Adolf Pfeil, dem letzten Schützenkönig (2. von rechts) und Bürgermeister Karl-Friedrich Frese (rechts). Fotos: Dudek

Somplar. 1963 fand das letzte Königsschießen in Somplar statt, danach löste sich der Schützenverein auf. Erhalten blieben die Vereinsfahne aus dem Gründungsjahr 1913 sowie Fahnenbänder und diverse historische Fotos. Nun können die Somplarer Bürger diese Dinge im Dorfgemeinschaftshaus Somplar betrachten.

Vorstellung mit Feier

Der Heimatverein Somplar mit seinem Vorsitzenden Peter Vaupel an der Spitze hat die Fahne, Fahnenbänder und Fotos jetzt mit einer kleinen Feier der Öffentlichkeit vorgestellt. Unter den Gästen waren neben Bürgermeister Karl-Friedrich Frese auch der letzte Schützenkönig von Somplar, Adolf Pfeil, und das älteste, noch lebende Mitglied des damaligen Schützenvereins, Gustav Gerlach. Adolf Pfeil, der letzte Schützenkönig des Somplarer Vereins, erinnerte sich noch gut an das Jubiläumsschießen im Jahre 1963: „Auf dem Rück war ein Zelt aufgebaut, ein Sturm fegte das Zelt vom Festplatz, da wurde der Tanzboden vor der Gaststätte Lange aufgebaut und dort weiter gefeiert“, berichtete er.

Auf die Wurzeln besinnen

Bürgermeister Karl-Friedrich Frese sagte, dass es eine spannende Sache sei, gerade in unserer schnelllebigen Zeit, sich auf seine Wurzeln zu besinnen. Und Vereine gehören zu den Dörfern, sie sind wichtig für das „Wir-Gefühl“.

„Die Traditionsecke mit den zur Zeit vorhandenen Fotos, Schaukästen und Fahnenkrone ist erst der Anfang“, sagte Vereinsvorsitzender Peter Vaupel. „Weitere Fotos werden folgen.“

Von Olaf Dudek

Quelle: HNA

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