Wolfgang Klein erhält Zuschuss aus der Dorferneuerung für Naturschiefer-Verkleidung

Alte Sünden beseitigen

Die Bitumenplatten an den Giebel sollen durch Naturschiefer ersetzt werden: 22 000 Euro soll die Renovierung des Anwesens von Wolfgang Klein (rechts) kosten. Axel Friese (Zweiter von rechts), Leiter des Fachdienstes Leiter des Fachdienstes Dorf- und Regionalentwicklung des Landkreises übergab zusammen mit seinem Mitarbeiter Walter Rinklin (Mitte) den Förderbescheid. Links Bürgermeister Karl-Friedrich Frese. Foto: Dudek

Somplar. Wolfgang Klein aus Somplar beginnt mit seiner eigenen, privaten Dorferneuerung. Klein will bei dem Anwesen in der Wallstraße Bausünden der Vergangenheit beseitigen und das Haus besser in das Dorfbild einpassen. Dazu soll die Verkleidung der Giebelseiten mit Bitumenplatten, wie sie in den 60er Jahren Mode war, entfernt werden und mit der für Region typischen Naturschiefer-Verkleidung versehen werden.

Auch die Dächer werden angepasst. Eine Wärmedämmung, die Heizkosten sparen und CO²-Emmisionen verringern soll, wird angebracht. Insgesamt will Wolfgang Klein rund 22 000 Euro investieren. Wolfgang Klein kann für sein Vorhaben mit einer Förderung von 30 Prozent rechnen.

Axel Friese, Leiter des Fachdienstes Dorf- und Regionalentwicklung des Landkreises Waldeck-Frankenberg, überreichte zusammen mit seinem Mitarbeiter Walter Rinklin Wolfgang Klein den Förderbescheid. „Zwei Anträge wurden aus Somplar gestellt,“ sagte Axel Friese, „und beide Anträge sind zügig bearbeitet und genehmigt worden.“

„Wir wollen die Dorferneuerung in Somplar in das Bewusstsein der Bevölkerung rücken“, erklärte Friese weiter. „Denn die Dorferneuerung ist auch ein Wirtschaftförderungsprogramm für das heimische Handwerk. Erfahrungsgemäß werden die Aufträge an einheimische Firmen vergeben. Bis zu 30 000 Euro Investitionssumme können bezuschusst werden.“

Die Fördermittel für die Dorferneuerung kommen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Agrarstruktur und Küstenschutz“.

„In die Zukunft führen“

„Die Dorferneuerung in Somplar ist der Großgemeinde eine Pflicht. Sie soll Somplar in die Zukunft führen“, sagte Bürgermeister Karl-Friedrich Frese. „Dafür haben wir Investitionen bereits in den Haushalt eingestellt.“

Auch die Gemeinde Bromskirchen bekam von Axel Friese einen Bewilligungsbescheid für Fördermittel: aus dem Leader-Programm der Region Burgwald-Ederbergland erhält die Gemeinde rund 15 000 Euro für den Bau einer Steganlage am Silbersee. Das Projekt ist mit 30 000 Euro veranschlagt. (od)

Quelle: HNA

Kommentare