Förderverein der Cornelia-Funke-Schule

Mit der alten Satzung in die Zukunft

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Wolfgang Lomp, Nicole Gleim, Konrad Gleim und Rainer Thursar (von links) bilden das Team, dass den neuen Vorsitzenden Harald Stehl unterstützt.

Gemünden - Einstimmig haben die Mitglieder während einer außerordentlichen Versammlung die umstrittenen Satzungsänderungen aus dem Jahr 2010 rückgängig gemacht.

Zurück zur alten Linie, so kann das Ergebnis einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins der Freunde und Förderer der Conelia-Funke-Schule beschrieben werden. Am Dienstagabend beschlossen die Mitglieder - eigentlich war nur ein Teil des Vorstands im Atrium der Gemündener Schule erschienen - die neue Satzung des Vereins. Sie entspricht in weiten Teilen jener aus dem Jahr 2002.

„Ich habe es als nötig erachtet, dass Schulleitung und Elternvertreter direkt in Entscheidungen eingebunden sind“, begründete Harald Stehl die Rolle rückwärts. Stehl war im Januar in Abwesenheit zum neuen Vorsitzenden gewählt worden. Bereits damals hatte es Kritik an der dort noch gültigen Satzung aus dem Jahr 2010 gegeben. In dieser waren Schulleitung und Schulelternbeirat aus dem Vorstand des Vereins ausgeklammert worden. Der ehemalige Schulleiter und aktuelle Schriftführer des Vereins, Rainer Thursar, hatte die Änderung von 2010 im Januar als „größten Fehler, die wir machen konnten“ bezeichnet. Dieser wurde am Dienstag behoben. Die Schulleitung und der Vorsitzende des Schulelternbeirats - derzeit Bürgermeister Frank Gleim - sind fortan Mitglied das Vorstands. Voraussetzung ist allerdings, dass die Satzungsänderung vom Marburger Amtsgericht angenommen wird.

Auch einige weitere Änderungen wurden beschlossen. So soll der Verein künftig nicht mehr „einzelne bedürftige Schüler oder Schülergruppen“ bei im Rahmen des Schullebens entstehenden Kosten finanziell Unterstützen. Kerstin Gnoth von der Schulleitung betonte, dass es für diese Zwecke genügend Möglichkeiten gebe, über staatliche Stellen eine Förderung zu erhalten, wenn nötig. Davon nicht berührt sind etwa Förderungen für Fahrten in Partnerstädte.

Beiräte gestrichen

Gestrichen wurden der Projekt-Beirat und der Mensa-Beirat. „Gerade der Projekt-Beirat hatte keinen Sinn, weil man auch Personen dafür braucht“, bemängelte Steh das geringe Interesse am Beirat. Künftig kann der Vorstand des Fördervereins Gremien schaffen oder einzelnen Mitgliedern Arbeiten zuweisen, wenn diese sich beteiligen möchten. Eine Wiederwahl in den Vorstand war nach der bisherigen Satzung nur einmal, fortan soll sie unbeschränkt möglich sein. „Wir können doch froh sein, wenn sich Menschen finden, die freiwillig so ein Amt übernehmen“, begründete Stehl diese Entscheidung.

Sobald die Änderungen angenommen sind, möchte sich der Vorstand des Vereins wieder auf seine Arbeit zu Gunstern der Schule konzentrieren. Als nächste Aufgabe steht die Planung der Schulhofsanierung an. Sie soll voraussichtlich während der Sommerferien umgesetzt werden.

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