Alternativen für DSL in Reddighausen

Reddighausen. Wie es mit der Internet-Verbindung in Reddighausen weitergeht, wollte Ortsvorsteher und Stadtverordneter Marcus Bettelhäuser in der Parlamentssitzung am Montagabend von Bürgermeister Uwe Ermisch wissen.

Ermisch stellte zwei Möglichkeiten vor.

• Die Stadt Hatzfeld stehe in Verhandlungen mit der Stadt Frankenberg. Die hatte sich, wie berichtet, für ein Angebot von Unitymedia ausgesprochen: Der Kabelnetzbetreiber würde einen Netzknoten in Frankenberg so umbauen, dass rund 14 300 Haushalte im Südkreis über das Fernsehkabel mit schnellem Internet von 128 Megabit pro Sekunde versorgt werden können. Davon würden auch die Stadtteile Reddighausen und Holzhausen profitieren.

Die Gesamtkosten würden bei 180 000 Euro liegen, der Anteil der Stadt Hatzfeld bei rund 7000 Euro. Der Magistrat hat sich bereits dafür ausgesprochen, im Parlament wurde dies noch nicht weiter diskutiert.

• Die Deutsche Funkturm GmbH, Betreiber von Sendemasten, wolle im Stadtgebiet die neue LTE-Technologie (Long Term Evolution) ausbauen. Diese Frequenz-Technik gilt als Nachfolger von UMTS und ermöglicht die Übertragung von Daten mit einer Geschwindigkeit von 32 Megabit pro Sekunde - das ist doppelt so schnell wie das bisher zur Verfügung stehende DSL.

Bei einer Umfrage des Landkreises hätten in Reddighausen mehr als die geforderten zehn Prozent der privaten Haushalte den Wunsch nach schnellerem Internet geäußert, berichtete Bürgermeister Ermisch. (jpa)

Quelle: HNA

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