Amöneburger feiern einen 250 Jahre alten Friedensschluss

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Die idyllische Steinbrücke vor Amöneburg mit dem Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins, Winfried Kaul, der eine Kanonen-Kugel aus dem Siebenjährigen Krieg hält

Amöneburg. Die Erde um die idyllische Steinbrücke vor Amöneburg (Kreis Marburg-Biedenkopf) muss blutgetränkt gewesen sein. Vor 250 Jahren tobte hier eine der Entscheidungsschlachten des Siebenjährigen Krieges. 527 Soldaten starben auf den Wiesen und Hängen am Fuß des Basaltkegels.

1363 Männer wurden verletzt. Bis heute stecken Kanonenkugeln im Gebälk des nahegelegenen Wirtshauses. Noch in den 1950er- Jahren fanden Amöneburger Kinder Gebeine von Gefallenen. Vom 21. bis zum 23. September feiern die Amöneburger aber nicht die blutigen Kämpfe, sondern den Frieden, der im Brücker Wirtshaus geschlossen wurde.

Den Friedensschluss werden die Amöneburger am 21. September hochoffiziell bekräftigen: Französische und britische General- und Honorarkonsuls, Hessens Finanzminister Thomas Schäfer und Amöneburgs Bürgermeister Michael Richter-Plettenberg werden eine Urkunde zur „Bekräftigung von Frieden in Europa und Europäischer Verständigung“ unterzeichnen.

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Von Gesa Coordes

Quelle: HNA

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