Mehr zum Thema: Bei Empfang wurde Karl-Hermann Völker für Lebenswerk geehrt

Anerkennung und Respekt

Empfang im Landratsamt: Dabei wurde der Wiesenfelder Karl-Hermann Völker anlässlich seines 70. Geburtstages von Freunden und Weggefährten sowie von Vertretern aus Politik und Kultur hoch ausgezeichnet. Im Bild: (von links) Matthias Seim, Dr. Dirk Richhardt, Ruth Piro-Klein, Lothar Koch, Karl-Hermann Völker, Petra Hegmann, Margot Völker, Volker König, Erika Aab, Dr. Klaus Wendt, Dr. Reinhard Kubat und Dr. Manfred Lasch. Fotos: zgm

Frankenberg. Das Geheimnis war bis zur letzten Sekunde bewahrt worden – und der Jubilar gab es anschließend offen zu: „Ich hatte null Ahnung.“ Bei einem für ihn ebenso überraschenden wie überwältigenden Empfang am Freitagabend im Landratsamt in Frankenberg ist der Wiesenfelder Pädagoge und Heimathistoriker Karl-Hermann Völker für sein Lebenswerk geehrt worden. Anlass war sein 70. Geburtstag vor wenigen Tagen.

Der Empfang geriet zu einer Demonstration der Beliebtheit des Chefs des Frankenberger Geschichtsvereins. „Ich habe die Herzlichkeit gespürt, obwohl ich eher ein Geburtstagsflüchter bin“, sagte Völker anschließend in seiner wie immer bescheidenen Art. Und: „Die vielen Lobesworte hätten auch ein Nachruf sein können.“ Dem Empfang war die Jahreshauptversammlung des Frankenberger Geschichtsverein vorausgegangen – die Gäste warteten hinter den Kulissen.

Es gab sogar einen doppelten Anlass für die Ehrung: Völkers runder Geburtstag, und seit 20 Jahren ist er Vorsitzender des Frankenberger Geschichtsvereins. Unter größter Verschwiegenheit hatten die Mitglieder des Geschichtsvereins unter Federführung von Ruth Piro-Klein den Empfang vorbereitet. Karl-Hermann Völker stehe für Menschlichkeit, soziales Engagement, für das Ehrenamt, für Bildung, Wissen, Tradition und Geschichtsbewusstsein, brachten die Gratulanten zum Ausdruck.

Landrat Dr. Reinhard Kubat sprach dem Jubilar Lob, Anerkennung und größten Respekt aus: „Wir sind stolz, Karl-Hermann Völker als Mitbürger im Landkreis zu haben“, sagte Kubat. Dabei erinnerte er daran, dass sich Völker durch eine Vielzahl von Aktivitäten bekannt gemacht habe – unter anderem 17 Jahre lang als Ortsvorsteher in seinem Wohnort Wiesenfeld.

„Völker ist der Motor für die Entwicklung Wiesenfelds gewesen, der Zusammenhalt im Dorf ist ihm immer ganz wichtig“, hob Burgwalds Bürgermeister Lothar Koch hervor. „Ohne Zweifel“ stellte Koch fest, dass sich Völker für das Vereinsleben sowie für wissenschaftliche, kulturelle, soziale, kommunale und kommunalpolitische Bereiche der Gemeinde besondere Verdienste erworben haben. „Es ist mir daher eine Freude, Karl-Hermann Völker die Ehrenmedaille der Gemeinde Burgwald zu überreichen“, sagte Koch.

Die Ehrenmitgliedschaft des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde Kassel wurde Völker vom Vorsitzenden Dr. Dirk Richhardt verliehen. Weitere Grußworte an den Jubilar richteten Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß, Dekanin Petra Hegmann und Volker König (Geschichtsverein Ittertal für die befreundeten Geschichtsvereine des Landkreises. (zgm)

Quelle: HNA

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