Bewährungsstrafen für zwei junge Männer

Körperverletzung: Verfahren wurde eingestellt 

+

Frankenberger Land. Mit jeweils einer Einstellung des Verfahrens unter Auflagen und einer Bewährungsstrafe hat eine Gerichtsverhandlung für einen 22 und einen 21 Jahre alten Frankenberger vor dem Amtsgericht Frankenberg geendet.

Die beiden Angeklagten mussten sich wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung verantworten.

Laut Anklageschrift soll der 22-Jährige während einer Silvester-Party am 31. Dezember 2011 im Sportlerheim am Tennisplatz in Röddenau mehrere Gäste durch Faustschläge verletzt haben. Außerdem wurde ihm vorgeworfen, mit einer Bierflasche nach einem Gast geworfen zu haben.

Der 21 Jahre alte Angeklagte war ebenfalls auf der Party anwesend. Er soll einen Schuss aus einer Schreckschusspistole abgefeuert und mit den Worten gedroht haben: „Ich knall euch alle ab.“ Außerdem habe er einen China-Böller in dem Saal gezündet.

Gleich zu Beginn machte Richterin Andrea Hülshorst deutlich, dass sich ein Schuldeingeständnis sehr positiv auf das Urteil auswirke. Da der 21 Jahre alte Angeklagte zur Tatzeit juristisch noch nicht als volljährig galt, könne er sogar mit einer Einstellung des Verfahrens rechnen. Dazu käme die Auflage, gemeinnützige Arbeitsstunden abzuleisten.

„Ich habe ja schon bei der Polizei zugegeben, dass es so war. Dazu stehe ich auch heute“, sagte der 21-Jährige. Richterin Hülshorst stellte das Verfahren ein. Dafür muss der Angeklagte 20 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. (dag)

Mehr lesen Sie in der gedruckten Dienstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Kommentare