Von Anhänger gefallen: Autos rutschten auf Getreide aus

Sehlen. Eine größere Menge Getreide ist offenbar beim Abbiegen vom Anhänger eines landwirtschaftlichen Gespanns auf eine Kreuzung am Ortsrand von Sehlen gefallen. Feuerwehrleute entdeckten die Gefahrenstelle, auf der bereits mehrere Autos ins Rutschen geraten waren, und fegten den Weizen zusammen.

Die Kameraden der Feuerwehr Sehlen, die am Donnerstag ihren regelmäßigen Übungsabend absolvierten, sahen gegen 21.50 Uhr auf der Kreuzung Sehlener Straße/Rosenthaler Straße „jede Menge Weizen auf der Fahrbahn liegen“, berichtete Gemündens Stadtbrandinspektor André Boucsein am Freitagmorgen auf Anfrage von 112-magazin.de. Die Kameraden hätten wegen der Gefahr nicht lange gezögert, die Kreuzung abgesichert und die Getreidekörner mit Besen zusammengekehrt und aufgenommen. Die vier eingesetzten Brandschützer seien etwa 20 Minuten damit beschäftigt gewesen, sagte Boucsein.

Der Stadtbrandinspektor vermutet, dass der Weizen vom Anhänger eines abbiegenden Traktors auf die Fahrbahn gefallen ist. Das Gespann muss auf der Sehlener Straße durch den Ort gefahren und dann an der Einmündung zur Rosenthaler Straße nach links in diese eingebogen sein. Danach verliert sich die Spur des Fahrzeugs - an der Einmündung zur Umgehungsstraße L 3073 war laut Boucsein kein Getreide mehr auf der Straße zu finden.

Immer wieder verlieren in der Erntezeit landwirtschaftliche Fahrzeuge einen Teil der Ernte. Insbesondere in Kurven stellt das Korn auf der Straße eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer und dabei vor allem für Motorradfahrer dar. Die Polizei appelliert daher immer wieder an die Verkehrsteilnehmer, in der Erntezeit entsprechend vorsichtig zu fahren - und an die Landwirte, ihre Ladung zu sichern.

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Quelle: HNA

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