Frankenauer Kinder machen Saft selbst

Aus dem Apfel wird ein Getränk

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Mit viel Spaß bei der Sache waren die Kinder der Regenbogen-Gruppe der Frankenauer Kindertagesstätte: Im Garten und der Garage ihres Freundes Noel lernten sie, wie aus Äpfeln frischer Saft wird.Foto: Malte Glotz

Frankenau - Wie wird aus einem harten Apfel eigentlich Saft? Das haben die Kinder der Frankenauer Tagesstätte sich auch gefragt. Eine Antwort fanden sie bei dem Papa ihres Freundes Noel Mehlfärber.

Es regnet in Strömen - stören tut das die Kinder der Regenbogen-Gruppe der Frankenauer Kindertagesstätte nicht. Sie rennen durch den Garten der Familie Mehlfärber - mittendrin Noel, der Gastgeber. Mit den Händen oder kleinen Körben voller Äpfel laufen sie schließlich in die geräumige Garage, in der der kein Auto steht. Im Mittelpunkt ihres Interesses: eine Apfelpresse.

Die Kinder häckseln das Obst, schließlich landen die Stückchen in der Presse. Unterstützung kommt von einigen anderen Müttern und Vätern: Sie helfen beim Drehen des Schraubstocks - spätestens als unten aus der Presse Saft läuft, ist die Zwinge alleine in den Händen der Erwachsenen. Die Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren staunen über das Endprodukt: Apfelsaft, einmal völlig anders.

Warum der Apfel reif ist

Die Kinder haben sich in den vergangenen Tagen bereits ausgiebig mit dem Herbst, dem Ernten und auch mit Äpfeln beschäftigt. Sie wissen jetzt, warum nach dem Sommer vieles reif ist. Sie wissen auch, dass der Apfelsaft nicht aus dem Supermarkt kommt. Dennoch sind sie überrascht: Die meisten kennen den Saft klar und golden. In der Garage der Mehrfärbers jedoch ist er trüb und bräunlich. Doch das macht den Kleinen nichts: Fast jedes Kind hat ständig den Becher am Mund. Der Saft schmeckt nach richtigen Äpfeln.

Am Schluss bleibt einiges übrig von dem Getränk. Nicht schlimm: Den Rest nehmen die Kinder mit in die Tagesstätte - als gesunden Erfrischer für Zwischendurch.

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