Adam Kahler stellt im Stadtmuseum aus

Aquarelle und Kohlezeichnungen

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Rundgang durch die Ausstellung: (von links) Wolfhard Kahler, Adam Kahler, Christel Kahler und Romy Kahler Foto: Augustin

Battenberg. Große Resonanz bei der Auftaktveranstaltung der Sonderausstellung des Battenberger Künstlers Adam Kahler im Battenberger Stadtmuseum: Rund 100 Gäste kamen, um sich die Kunstwerke anzuschauen. Insbesondere die Vielfältigkeit der Ausstellung beeindruckte die Besucher. Die Dorfansicht des Battenberger Ortsteils Berghofen in Acryl auf Leinwand sowie Aquarelle und Kohlezeichnungen sind dort bis Ende September zu sehen.

Kreative Skulpturen aus Naturmaterialien sind in den beiden oberen Etagen des Stadtmuseums zu sehen, unter anderen auch ein kleines Holzpferd, das Adam Kahler bereits im Alter von 15 Jahren geschnitzt hat. Schwere, nicht zu bewegende Kunstwerke, sind auf Fotografien im „Alten Rathaus zu sehen.

„Adam Kahler ist ein Allroundtalent, das es versteht, mit Pinsel, Holz, Stein und Metall umzugehen“, rief Elisabeth Skupin vom Stadtmuseum den Besuchern beim Festakt zu: „Er hat es verdient, mit dieser Sonderausstellung gewürdigt zu werden.“

„Guter Überblick“

Auch Bürgermeister Heinfried fand lobende Worte für Adam Kahler: „Die Werke dieser Ausstellung geben einen sehr guten Überblick über das künstlerische Wirken von Adam Kahler“, stellte er fest. Horsel lobte außerdem den ehrenamtlichen Einsatz des Künstlers bei der Sanierung der baufälligen Mauern um den Rosengarten an der Neuburg – und den „Battenberger Bär“ aus Stein am Hänsel-und-Gretel-Brunnen. „Das ist das künstlerische Aushängeschild von Kahler“, sagte Horsel.

Zum Werdegang des Künstlers referierte seine Tochter, Dr. Angela Stenger. Musikalisch wurde die Auftaktveranstaltung von Celine und Laureen Mohr gemeinsam mit Carolin Klein und Jana Rühle umrahmt. Anschließend „jazzten“ Kahlers Sohn Wolfhard und Enkel Jonas Kahler für den Künstler und die Gäste im „Alten Rathaus“. (au)

Johann Adam Kahler wurde am 4. November 1931 in Ellershausen, wuchs auf dem Bauernhof seiner Eltern auf und malte bereits mit zwölf Jahren sein erstes Bild. Während seiner Ausbildung zum Landwirt begann er mit ersten Schnitzarbeiten. 1957 zog er nach der Hochzeit der Battenbergerin Christel Ebel in die Bergstadt. In der Sommerakademie in Marburg belegte er 1994 erste Bildhauerkurse. Er gestaltete den „Battenberger Bär“ und formte für etliche Kirchen den Taufstein. (au)

Quelle: HNA

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