Burgwald

Arbeitseinsatz der Burgwalder Umweltgruppe auf Feuchtwiesen

- Burgwald. Zu einem Arbeitseinsatz an den „Borewissen“ im Senkelbachtal, bei Roda und im Wetschaftstal trafen sich Mitglieder und Freunde der NABU-Umweltgruppe mit drei Traktoren und Wagen.

Sie transportierten Mahdgut ab – bereits in den Tagen zuvor hatten Mitglieder diese Feuchtwiesen in Teilen gemäht. Spinnennetze zwischen verdorrten Distelhalmen, Tautropfen im Sonnenschein auf trockenen Sauergräsern, ein Rotkehlchen als Zaungast – das Wetschaftstal zwischen Roda und Ernsthausen zeigte sich bei dem Einsatz noch einmal in herbstlicher Schönheit. Die Feuchtwiesen werden nach einem genauen Plan gepflegt: Jeweils ein Drittel der Grasflächen wird gemäht, Inseln und Streifen bleiben stehen. „Man sieht deutlich, dass die Wiesenflächen durch unsere Pflege in den vergangenen Jahren insgesamt magerer geworden sind“, stellte der Vorsitzende der NABU-Umweltgruppe, Klaus Klimaschka, fest. Nachdem die Feuchtwiesen in den vergangenen Jahren nicht mehr landwirtschaftlich genutzt worden waren, waren sie zunehmend verkrautet. Es handelt sich teilweise um Flächen der Gemeinde, aber auch um eigene Wiesen des Naturschutzbundes. Bei den Pflege wird darauf geachtet, dass das abgemähte Grünzeug nicht auf den Wiesen liegen bleibt und dort verfault, sondern abgefahren wird, bevor es beim Verrottungsprozess ungewollten Stickstoff in den Boden einzutragen beginnt. Stattdessen wird das Mahdgut in Roda kompostiert und später dann auf extensiv bewirtschafteten Flächen als natürlicher Dünger ausgebracht.

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