Arbeitskreis der Wirtschaft will Verkehrsanbindung verbessern

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Neu gewählte und ehemalige Mitglieder des Vorstands: (von links) Jürgen-Carl Binzer, Wolfram Klawe, Uwe Kleemann, Karl-Heinz Debus, Geschäftsführer Achim Schnyder, Willi Schäfer, Friedhelm Neef, Klaus Cronau, Vorsitzender Klaus Gantner und dessen Stellvertreter Günter Beil. Nicht anwesend waren Peter Åkesson und Karl-Heinz Schleiter.

Frankenberg. Die Bemühungen des Arbeitskreises der Wirtschaft für Kommunalfragen Frankenberg (AFK) um eine bessere Verkehrsverbindung sind erfolgreich.

In einem Brief des Kasseler Regierungspräsidenten Dr. Walter Lübcke heißt es, das Land Hessen unterstütze die Meldung der B 580 n Erndtebrück-Frankenberg zur Bewertung im Bundesverkehrswegeplan 2015.

„Das hat mir Schwung gegeben, endlich eine positive Meldung“, sagte Vorsitzender Klaus Gantner bei der Mitgliederversammlung des AFK. Noch im Jahr 2010 hatte der damalige Wirtschaftsminister Dieter Posch einem ähnlichen Vorhaben eine Absage erteilt. Bei dem Projekt der B 580 n geht es um den Lückenschluss der Verkehrsanbindung vom Ende der A 4 in Kreuztal bis Hattenbach. Gantner berichtete, dass in Nordrhein-Westfalen vier Ortsumgehungen zwischen Kreuztal und Erndtebrück-Schameder vorgesehen seien.

Für den Teil der Strecke, der von Erndtebrück-Schameder bis Frankenberg verläuft, hat der Arbeitskreis eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Diese ergab, dass ein Ausbau der B 508 ökologisch vertretbar sei – auch im Bereich des Rothaargebirges.

Es handelt sich um eine Strecke von 41,6 Kilometer. Ein Ausbau der Trasse würde insgesamt 287 Millionen Euro kosten, davon kostet die Strecke in Hessen 157 Millionen.

Gantner zeigte sich erfreut über die aktuellen Entwicklungen: „Das zeigt uns, dass unsere Themen wahrgenommen werden.“ Bei der anschließenden Wahl wurde er einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt, ebenso der Rest des Vorstandes.

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Von Nora Sonnabend

Quelle: HNA

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