Symbolischer Spatenstich für Informationszentrum rund um Tiere und Natur in Frankenau

Der Bau der Arche beginnt

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Die Erdarbeiten sind bereits erledigt, jetzt geht es an den eigentlichen Bau: Vertreter von Behörden, Baufirmen und vom Arche-Verein trafen sich zum symbolischen ersten Spatenstich für die Kultur-Arche neben der Kellerwaldhalle. Dort sollen Informationen über Naturschutz, gefährdete Tierrassen und die Region zusammenfließen. Foto: Andrea Pauly

Frankenau - An ein Schiff im Wellengang sollen die einzeln stehenden, hölzernen Bögen der Arche erinnern. In der Mitte entsteht ein massiver Sockel, darauf der Ausstellungsraum und eine Aussichtsplattform. Im nächsten Sommer soll das Bauwerk neben der Kellerwaldhalle fertig sein.

Zum symbolischen Spatenstich anlässlich des Baustarts trafen sich am Montagvormittag Vertreter der Behörden und Baufirmen, die an dem Projekt beteiligt sind, und Mitglieder des Arche-Vereins.

Die Gesamtkosten für die Kultur-Arche sind mit 240.000 Euro veranschlagt. Davon entfallen auf die Ausstellung etwa 60.000 Euro, die der Naturpark Kellerwald-Edersee bezahlt. Von den verbleibenden 180.000 Euro werden etwa 120.000 Euro über das europäische Förderprogramm Leader finanziert.

Für die Stadt Frankenau ist das Projekt praktisch kostenneutral: Der Arche-Verein hat in den vergangenen Monaten engagiert um Spenden und Sponsoren geworben – mit großem Erfolg. Eine letzte Finanzierungslücke von etwa 10.000 Euro gibt es noch, für die der Verein ebenfalls bürgt. Zudem machte der Erste Kreisbeigeordnete Jens Deutschendorf, der auch Vorsitzender des Zweckverbands Kellerwald-Edersee ist, den Vereinsmitgliedern Hoffnung: „Es wird uns gelingen, die 10.000 Euro zusammenzubringen“, versprach er. „Da gibt‘s verschiedene Initiativen.“ Es zeichne dieses Projekt aus, dass so viele Menschen aus Frankenau und Umgebung sich dafür eingesetzt hätten.

Die geplante Arche besteht aus einem vier mal vier Meter großen massiven Sockel, auf dem der Infopunkt in Holzbauweise gestellt wird, der eine Fläche von sieben mal sieben Metern haben soll, in der der Naturpark die Ausstellung installiert. Auf diesem Würfel entsteht eine Aussichtsplattform, von der der Blick nicht nur über den Weidengrund mit seinen Naturschutzflächen und Tiergehegen, sondern auch bis in die Ausläufer des Rothaargebirges. (apa)

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Dienstagausgabe der Frankenberger Zeitung.

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