Das Arche-Projekt droht unterzugehen

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Kultur-Arche: So soll der Informationspunkt über die Frankenauer Kulturlandschaft mit ihren vom Aussterben bedrohten Haustierrassen aussehen. Nun droht das Archeprojekt wegen Finanzierungsproblemen unterzugehen.

Frankenau. Das Arche-Projekt in Frankenau ist in Gefahr. Wenn die Stadt Frankenau nicht für 20 000 Euro bürgt, droht es unterzugehen.

Die an der Kellerwaldhalle geplante „Kultur-Arche“ kann möglicherweise nicht gebaut werden, weil der letzte Teil der Finanzierung des 233.000 Euro teuren zentralen Informationspunktes für das Naturschutzgroßprojekt noch nicht gesichert ist.

Dies teilte der Vorsitzende des Vereins „Arche-Region Kellerwald, Frankenau und Umgebung“, Thomas Scheerer, am Dienstag in einer Sondersitzung der Frankenauer Stadtverordneten mit.

Konkret geht es um einen noch fehlenden Betrag von 20.000 Euro, für den die Stadt Frankenau jetzt bürgen soll.

Das Geld sei zwar bereits von Sponsoren zugesagt, aber noch nicht da, erklärte Thomas Tönges vom Arche-Verein, dem Träger des Bauprojektes. Es bedeute lediglich ein Restrisiko für die Stadt, wenn sie hier einspringe, betonte er.

„Wir glauben daran, dass wir das Geld auch kriegen“, stellte auch sein Vereinskollege Thomas Scheerer klar und kündigte an: „Für weitere 10.000 Euro wird der Verein selbst ins Risiko gehen“. Geplant sei, dass jedes Vereinsmitglied mit 240 Euro persönlich hafte.

Die Stadtverordneten sahen sich ohne „belastbare“ Informationen außerstande, eine solche Absichtserklärung zu beschließen. Deshalb soll in einer für kommenden Montag einberaumten weiteren Sondersitzung die Entscheidung darüber getroffen werden, ob die Stadt für die 20.000 Euro gerade stehen wird.(bs)

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Quelle: HNA

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