Ersehnter Ausbau nach 50 Jahren

Auestraße in Frankenberg ist freigegeben

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Bürgermeister Rüdiger Heß, Kommunalpolitiker, städtische Mitarbeiter und Bauunternehmer Ulrich Mütze haben gestern die Auestraße freigegeben. Die Fahrbahn glich zuvor einer Schlaglochpiste.

Frankenberg - Die Auestraße gehörte zu den schlechtesten Fahrbahnen in Frankenberg, die Erneuerung war lange ersehnt: Nach mehr als einem Jahr sind die Bauarbeiten beendet worden.

Viele Jahre wurden die Auto-Stoßdämpfer beim Befahren der Auestraße auf eine harte Probe gestellt. Damit ist nun Schluss: Die Bauarbeiten sind beendet, Bürgermeister Rüdiger Heß hat die Fahrbahn am Mittwoch offiziell freigegeben.

Der lange Zeit schlechte Zustand ist kein Wunder: Der alte Straßenbelag war 1965 fertiggestellt worden, die Straßenbeleuchtung war von 1964 bis 1973 eingerichtet worden. 1975 folgte der Ausbau der Gehwege. Außer kleinere Ausbesserungsarbeiten passierte danach nichts mehr. Nun stand die Erneuerung der für Frankenberg wichtigen Straße an, am 28. April 2014 hatten die Arbeiten begonnen.

Im Winter ruhte die Baustelle, im Mai konnte schließlich die abschließende Deckschicht aufgetragen werdden. Unter anderem musste während der Bauzeit die Abfahrt von Feuerwehr und DRK-Rettungsdienst neu geregelt werden – am Katastrophenschutzzentrum wurden dafür provisorische Zufahrten geschaffen. Um schnelle Vorankommen der Einsatzkräfte zu ermöglichen, befinden sich die begrünten Inseln stadteinwärts nur auf der linken Seite.

„Es ist alles gut gelaufen“, freute sich Rüdiger Heß. Er dankte Bauunternehmer Ulrich Mütze und Bauleiter Hartmut Kaufmann für die Umsetzung. Bei den Kosten sei man im Rahmen geblieben, veranschlagt sind 1,025 Millionen Euro. 650.000 Euro müssen die Anlieger über Beiträge bezahlen. Nach Angaben von Bauamtsleiter Karsten Dittmar sei der Tiefbau besonders aufwändig gewesen. (da)

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