Aufräumarbeiten nach Euro-Gespann-Treffen in Reddighausen

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Umweltbewusst: (von links) Dieter Bäumner, Julius Winter (vorn), Felix Groß, Marius Gebhart, Florian Bäumner, Dieter Reich und Reinhold Schleiter sortieren den Müll vom EGT.

Reddighausen. „Es war wieder mal eine ruhige und entspannte Veranstaltung", zieht Florian Bäumner nach dem Euro-Gespann-Treffen (EGT) am Wochenende Bilanz.

Wie bereits in den vergangenen Jahren habe es keinerlei Streitigkeiten gegeben. „Einmal kam jemand in die Halle und hat sich bei uns beschwert, dass im Nachbarzelt zu laut geredet werde“, sagt der Vorsitzende der Motorradfreunde Reddighausen. Dies sei aber auch schon das größte Problem am gesamten Wochenende gewesen.

Während am Montagmorgen von den 1188 Gespannen nur noch zwei zu sehen waren, die für die Heimreise beladen wurden, war von den Hinterlassenschaften der Camper umso mehr zu sehen: Haufenweise Säcke hatten die Helfer von den Müllsammelstationen auf dem Platz zusammengetragen.

Zwei Besucher in ihrem Motorradgespann.

„Am Eingang hat jeder Camper einen gelben Sack bekommen“, erklärt Bäumner. Und auch nur dort hinein werfen die Gespann-Fahrer ihren Müll. „Am Anfang haben wir noch die Felder Streifen für Streifen abgekämmt.“ Am Ende des Tages sei auf der fünf Hektar großen Fläche nur ein halber zehn Liter Eimer mit weggeflogenem Papiermüll gefüllt gewesen. „Das läuft wirklich super, die Besucher sind ordentlich und entsorgen den Müll in die Säcke“, sagt Bäumner.

Um den Restmüll so gering wie möglich zu halten, nehmen die Mitglieder des Motorradclubs jeden Sack noch mal in die Hand und sortieren Pfand- und Glasflaschen sowie Schrott und Holz aus. Mit 15 Mann sind sie am Werk, viele haben sich einen halben Tag Urlaub genommen und stoßen nachmittags noch dazu. „Dieses Jahr ist es deutlich weniger Müll als bei der letzten Veranstaltung; da hatten wir 1,6 Tonnen“, sagt Bäumner. Er rechnet mit circa der Hälfte, die letztendlich in den Container wandern wird - und das, obwohl die Veranstaltung fast genauso gut besucht war wie bei der Jubiläumsveranstaltung vor zwei Jahren.

Und was passiert mit dem Pfandgeld? „Davon gehen unsere Frauen immer, nachdem sie die Flaschen auch weggebracht haben, ein Eis essen“, sagt Bäumner.

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Quelle: HNA

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