Fotos von der Schönheit Dodenau drei Wochen zu sehen

Auge für das Wildgehege und die Natur

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Battenberg-Dodenau - Hirsche im Wildgehege, Landschaftsaufnahmen des oberen Edertals: Noch drei Wochen sind großformatige Fotos von Franz Ackermann in der Gaststätte der Campinganlage Ferienplatz Edertal zu sehen.

Das obere Edertal ist seine zweite Heimat. Und in der fand Franz Ackermann auch zu seinem Hobby, das er 20 Jahre lang mit großer Begeisterung betrieb: Fotografie. Unzählige Bilder der reizvollen Landschaft, von Menschen und von Tieren hat der heute 84-Jährige bis zu einer schweren Erkrankung 2010 gemacht. Eine Auswahl ist seit Samstag auf dem Ferienplatz Edertal zu sehen.

„Das ist etwas Besonderes für Einheimische und Gäste. Eine Ausstellung gibt es in Dodenau nicht so häufig“, sagte Verkehrsvereinsvorsitzender Matthias Schneider bei der Eröffnung. Er erinnerte an Ackermanns großes Engagement, seitdem es ihn 1984 aus dem Ruhrpott ins obere Edertal verschlug. Er war Vorsitzender des Verkehrsvereins und kümmerte sich viele Jahre um die Automaten im Wildgehege. „Deine Fotos spiegeln die Verbundenheit zu Dodenau, zu den Urlaubsgästen und besonders zu unserem Wildgehege wider“, sagte Schneider. Er freue sich, dass die Fotos auf dem Campingplatz von Ackermanns Sohn Matthias zu bewundern seien. „Es wäre schade gewesen, wenn die Bilder nie in die Öffentlichkeit gekommen wären.“ Schneider lobte Ackermanns besonderes Auge für die Motive. Die Ergebnisse hätten ihn jedoch nicht überrascht: Franz Ackermann sei schließlich ein Mann vom Fach. 1929 in Essen geboren, lernte er den Beruf des Industriekaufmanns bei der Henrichshütte in Hattingen und baute dort die Werbeabteilung auf. Von seiner Erfahrung in Sachen Design und Marketing habe Dodenau profitiert.

Ackermann erzählte von den Anfängen in den 50er-Jahren, als er erste Aufnahmen mit einer Agfa 6x6 gemacht habe. Das obere Edertal habe ihn schließlich besonders inspiriert. „Als ich das erste Mal von Alertshausen in Richtung Dodenau fuhr, war ich von der Gegend überwältigt.“„Da wohnen, wo andere Urlaub machen“, dies sei immer der Wahlspruch seines Vater gewesen, berichtete Matthias Ackermann, der gemeinsam mit Sijbrand Zijlemaker die Ausstellung ermöglichte. Der Niederländer kümmerte sich um die Stellwände und die Beleuchtung. Zu sehen ist die Ausstellung während der Öffnungszeiten der Gaststätte mittwochs, freitags, samstags, sonntags von 17 bis 20 Uhr und nach Absprache. Der Eintritt ist frei.(rou)

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