250 Ausbildungsstellen sind in Waldeck-Frankenberg noch zu besetzen

Waldeck-Frankenberg. Rund 250 Ausbildungsstellen in Waldeck-Frankenberg sind noch nicht besetzt. Dem gegenüber stehen 360 Jugendliche, die noch keine Lehrstelle gefunden haben. Die müssen nicht verzweifeln: „Bewerben kann sich auch jetzt noch lohnen“, betont Gerhard Brühl, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Waldeck-Frankenberg.

„Bis zuletzt bleibt das Rennen ja offen für Kurzentschlossene, noch eine Last-Minute-Bewerbung loszuschicken und Erfolg zu haben. Einige treten die Lehrstellen nicht an und so öffnet sich plötzlich und unerwartet dann doch die Tür zur Karriere mit Handwerkslehre,“ unterstreicht Brühl.

So sieht das auch Heike Fleischmann, stellvertretende Leiterin der Abteilung Berufsberatung bei der Agentur für Arbeit in Korbach. „Im August und September läuft die Hochphase der Nachvermittlung“, verweist sie auf das Angebot der individuellen Berufsberatung und auf Last-Minute-Börsen.

„Auch bei den Korbacher Ausbildungs-, Orientierungs- und Studientagen, also den KAOS-Tagen, die in der zweiten Hälfte der Herbstferien veranstaltet werden, finden Jugendliche Unterstützung bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle“, führt Cornelia Harberg, Sprecherin der Agentur für Arbeit weiter aus.

„Der Löwenanteil an freien Lehrstellen findet sich in den Hotel- und Gastronomieberufen“, erklärt Heike Fleischmann. Ob Hotel-, Restaurantfachmann oder Koch – wer dort eine Ausbildungsstelle suche, habe die Wahl. Ebenfalls traditionell eher schwierig zu vermitteln seien Lehrstellen für Bäckerei- und Fleischereifachverkäufer sowie für Fleischer und Bäcker. Auch der relativ neue Ausbildungsberuf „Berufskraftfahrer“ werde kaum nachgefragt.

Hingegen stünden kaufmännische Berufe, Kfz-Mechatroniker und Tischler hoch im Kurs.

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Von Marianne Dämmer

Quelle: HNA

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