Lob für gut ausgebildete Sehlener Wehr

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Ehrung verdienter Wehrmänner: Auszeichnungen vom Kurhessisch-Waldeckschen Feuerwehrverband überreichten Horst Boucsein (links) sowie Manfred Hankel und Carola Seibert (rechts) an die Sehlener Wehrleute (von links) Heinrich Happel, Helmut Geitz, Eberhard Krause und Alfred Sachs. Auf dem Foto fehlt Helmut Staude.

Sehlen. Mit einem dreitägigen Fest beging die Freiwillige Feuerwehr Sehlen ihr 80-jähriges Bestehen.

Die Vorsitzende der Wehr mit 24 Einsatzkräften, Carola Seibert, eröffnete den Kommersabend mit einem kurzen Rückblick auf den Werdegang der Brandschützer des Ortes. Sie spannte den Bogen von der Gründung unter Ortsbrandmeister August Vackiner 1934 über die Zusammenlegung mit der Stadt Gemünden bei der Gebietsreform bis hin zum heute 113 Mitglieder starken Feuerwehrverein in Sehlen.

Seibert nahm gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Alters- und Ehrenabteilung der Brandschützer Sehlens, Horst Boucsein, und dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Waldeck-Frankenberg, Manfred Hankel, Ehrungen langjähriger Mitglieder vor:

• Heinrich Happel und Heinrich Geitz überreichte sie die Urkunde des Kurhessisch-Waldeckschen Feuerwehrverbandes und die Ehrennadel in Gold für 50 Jahre Mitgliedschaft im Feuerwehrverein

• Helmut Staude, Alfred Sachs und Eberhard Krause erhielten die gleiche Auszeichnung in Silber für 40 Jahre Treue zur Freiwilligen Feuerwehr Sehlen.

• Eberhard Krause, der lange Jahre als Kassenwart im Feuerwehrvorstand tätig war, wurde – sehr zu seiner Überraschung – zum Ehrenmitglied ernannt.

Die Gäste zollten den Geehrten ihre Anerkennung mit viel Applaus. Darunter waren auch Mitglieder der Freiwillige Feuerwehr aus Sehlen auf Rügen. Die beiden Sehlener Wehren verbindet eine lange Freundschaft.

Gemündens Bürgermeister Frank Gleim würdigte in seinem Grußwort die freiwillige Bereitschaft, mit der die Feuerwehrleute immer wieder ihrer Tätigkeit als Brandschützer nachgingen ebenso wie den kulturellen Beitrag, den der Verein im Ort leiste. Auch den hohen Ausbildungsstand der Sehlener Blauröcke hob der Rathauschef hervor.

Ortsvorsteher Hans Kwiatkowski lobt ebenfalls den Einsatz der Aktiven und sagte: „Die Feuerwehrleute dürfen nicht auf dem Schlauch stehen, denn die Geschwindigkeit ist gefragt, wenn es heißt: bergen, retten, löschen, schützen.“

In den Reigen der Grußworte reihte sich Manfred Hankel ebenso ein wie die Gäste aus Sehlen auf Rügen, Friedhelm Weinreich vom SSV Bunstruth und Wilhelm Winter vom Schützenverein Hohes Lohr Ellnrode/Herbelhausen. (zoh)

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Quelle: HNA

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