Ausgerüstet für Ersthilfe: Zwölf Freiwillige absolvieren Responder-Lehrgang

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Übergabe: Einen Erst-Helfer-Rucksack übergab Horst Trümner (vorne rechts) an Thomas Weber vom Gemündener Förderverein Erste-Hilfe-System in Anwesenheit einiger Freiwilliger, die gerade die Ausbildung absolvieren. Außerdem mit dabei (von links) Ausbilder Sören Stritzel, Bürgermeister Frank Gleim, Stadtbrandinspektor Wilfried Golde sowie Gudrun Bornmann (VdK).

Gemünden. Bei Unfällen und medizinischen Notfällen ist schnelle Hilfe lebenswichtig. Die Zeit, bis der Rettungswagen kommt, sollen künftig Ersthelfer - auch First Responder genannt - überbrücken.

Die Gemündener Feuewehr bildet derzeit zwölf Freiwillige für diese Aufgabe aus. Thomas Weber, Vorsitzender des kürzlich gegründeten Fördervereins zur Unterstützung des Erst-Helfer-Systems, freute sich über die hohe Anzahl an Teilnehmern, die in ganz verschiedenen Berufsfeldern tätig sind.

Das Team, das kürzlich mit der Ausbildung begonnen hat, besteht aus Mitgliedern aller Stadtteilfeuerwehren, wobei jeweils ein bis zwei aktive Ersthelfer aus der Einsatzabteilung der jeweiligen Feuerwehr kommen.

Am Unfallort angekommen, entscheide jeder Ersthelfer eigenständig, wie er wo und wem in welcher Reihenfolge helfe. Jeder Ersthelfer sei dabei mit einem sogenannten Ersthelfer-Notfallrucksack ausgestattet. Dieser enthält unter anderem Beatmungsbeutel, Verbandsmaterial und die Halskrause zur Stabilisierung der Wirbelsäule.

Die Ausrüstung eines jeden Ersthelfers koste dabei ca. 400 Euro, ohne die Berücksichtigung eines Defibrillators. Einen solchen Notfallrucksack spendete die VdK-Ortsgruppe Gemünden. Vorsitzenden Horst Trümner übergab die wichtige Arbeitsutensilie der Ersthelfer an die Feuerwehr.

Zum Abschluss der Ausbildung, die auf März 2013 terminiert ist, muss jeder Teilnehmer einen schriftlichen und praktischen Test ablegen und ist nach Bestehen dieser Prüfung Sanitäter im Sanitätsdienst, erläuterte Sören Stritzel als Ausbilder des DRK Frankenberg. (zoh)

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Quelle: HNA

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