Außenrenovierung „Haus am Geismarer Tor“ erfolgreich abgeschlossen

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Schmuckstück in der Altstadt: Das Haus am Geismarer Tor präsentiert sich nach mehrmonatiger Außenrenovierung in neuem Fachwerkglanz. Über die gelungene Sanierung freuten sich nach Abschluss (von links) Bürgermeister Rüdiger Heß, Gerhard Helminiak und Stadtarchivar Dr. Horst Hecker.

Frankenberg. Wochenlang war während der Wintermonate das „Haus am Geismarer Tor“ in Frankenberg unter Schutzfolien verpackt, jetzt strahlt das Fachwerk wieder in frischen Farben: Mittwoch stellte Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß nach Abschluss der Sanierung das Baudenkmal der Öffentlichkeit vor.

Schwere Fachwerkschäden waren in den vergangenen Jahren an dem aus dem Ende des 18. Jahrhunderts stammenden Gebäude aufgetreten.

„Wir legen Wert darauf, dass bestehende Immobilien der Stadt, insbesondere auch die gute Infrastruktur dieses öffentlichen Hauses, gesichert und erhalten werden“, sagte Heß. Die Gesamtkosten für die Renovierungsarbeiten belaufen sich auf rund 71.000 Euro.

Zwischen 1995 und 1998 war der historische Gebäudekomplex Geismarer Straße 3, ein Ensemble aus Fachwerkhaus und spätmittelalterlichem Steinturm, im Ersatz für das umgewidmete Steinhaus am Obermarkt als „Haus der Vereine“ restauriert worden. Nachdem Stadtarchiv, Geschichtsverein, Kunsttreff, Kreismusikschule und kleinere Vereine bei der Nutzung die inhaltlichen Schwerpunkte setzten, wurde es 2001 in „Haus am Geismarer Tor“ umbenannt.

Durch Witterung und Feuchtigkeit waren an den nördlichen und westlichen Hausfassaden umfangreiche Schäden an der Fachwerkkonstruktion entstanden. Gerhard Helminiak, Mitarbeiter im Bauamt der Stadt Frankenberg, erläuterte den Zustand vorher: tiefe Löcher nach Befall durch Holzschädlinge (Anobien), durch Feuchtigkeit angegriffene Grundschwellen und beschädigte Holzständer, morsch gewordene Kastenfenster. (zve)

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Quelle: HNA

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