Battenberger Stadtverordnete informieren sich über Suchthilfeverein

"Außergewöhnliches geleistet"

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Ulrich Bienhaus (rechts) führte am Donnerstagabend durch das Haus des Freundeskreises. Interessierte Besucher waren unter anderem (von links) Bärbel Becker, Walter Jacobi und Günter Jakobi.

Battenberg - In ungewohnter Umgebung kamen die Stadtverordneten am Donnerstag zusammen: Statt im Sitzungssaal im Rathaus, trafen sie sich im Haus des Suchthilfe-Vereins "Freundeskreis"

Gerade erst haben die Mitglieder des Freundeskreises das Haus energetisch saniert (FZ berichtete). Insgesamt seien 3600 Arbeitsstunden geleistet worden, berichtete der zweite Vorsitzende Ulrich Bienhaus, langjähriger CDU-Stadtverordneter. „Wir finden immer ein offenes Ohr bei den Gremien der Stadt“, sagte Bienhaus.

Viel Unterstützung

Heimische Industrie, Handwerksbetriebe, Stadt, diakonisches Werk, Landkreis und das Land hätten sich mit Zuschüssen beteiligt. „Wir sind allen zu Dank verpflichtet“, betonte Bienhaus, der auch das Engagement der Freundeskreis-Angehörigen würdigte: „Wir sind stolz auf unsere Mitglieder, die Außergewöhnliches geleistet haben.“

Mit Blick auf die anstehenden Bauarbeiten im Rathaus lud Ulrich Bienhaus zu weiteren Sitzungen im Freundeskreis-Haus ein. Stadtverordnetenvorsteher Heinz-Günther Schneider berichtete, dass das Parlament schon einmal in dem Gebäude des Vereins getagt habe - aber noch zu Zeiten des früheren Bürgermeisters Lutz Klein, also vor mindestens 16 Jahren. Schneider würdigte die Arbeit des Vereins. Der Freundeskreis wurde 1975 gegründet. 1986 wurde mit dem Bau des Vereinshauses begonnen. Bei der energetischen Sanierung in diesem Jahr wurden Dach und Fassaden gedämmt und neue Fenster eingebaut.

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