Ausstellungsgäste griffen selbst zum Pinsel

Alles selbst gemalt: Großes Lob gab es von der Marburger Künstlerin Iris Kramer (rechts), als am Ende ihrer Ausstellung „Alles hat seine Zeit“ Besucherinnen ihre in einer gemeinsamen Malaktion selbst geschaffenen Bilder präsentierten. Foto: Völker

Gemünden. Meistens beschränkt sich bei Kunstausstellungen die Rolle der Besucher auf das Schauen und die stille Zwiesprache mit den Bildern. In Gemünden bot der Verein Gleis 3 Kunst+Kultur-Bühne e. V. jetzt einmal Raum für Kreativität in umgekehrter Richtung: In einer Malaktion durften am Ende der Herbst-Winter-Ausstellung „Alles hat seine Zeit“ der Marburger Künstlerin Iris Kramer interessierte Ausstellungsgäste selbst zum Pinsel greifen und gemeinsam farbenfreudige Bilder malen.

Dazu hatte Klaus Obermann im ehemaligen Güterschuppen, dem Ausstellungssaal im „Alten Bahnhof“, auf kleinen Tischen Arbeitsplätze eingerichtet, ausgestattet mit Pinseln, Farbe und großformatige Malunterlagen.

Iris Kramer begleitete die spontane Arbeit an den Gemeinschaftswerken und freute sich nach Abschluss über die gelungenen Produkte: „Es sind ein paar ganz kraftvolle und bewegte Bilder herausgekommen!“

Christa Erle, Vorsitzende des Gemündener Kunstvereins Gleis 3, hatte zu Beginn der Finissage mehr als 40 Besucher aus der Region begrüßt. Sie lobte die Qualität der Ausstellung mit neuen Acrylarbeiten der in Gemünden bereits sehr bekannten Künstlerin Iris Kramer, insbesondere ihre beeindruckenden Bezüge auf Lebenswirklichkeit mit gegensätzlichen Bildmotiven nach dem biblischen Wort „Alles hat seine Zeit“.

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Von Karl-Hermann Völker

Quelle: HNA

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