Polin nach Siegen geflogen

Unfall mit fünf Verletzten - Rettungshubschrauber Christoph 25 im Einsatz

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Hatzfeld. Bei einem Verkehrsunfall auf der Landesstraße 553 am Ortsausgang von Hatzfeld sind am Mittwochnachmittag fünf Menschen in zwei Fahrzeugen schwer verletzt worden. Eine 62 Jahre alte Frau aus Polen musste mit dem Siegener Rettungshubschrauber Christoph 25 in eine Klinik nach Siegen geflogen werden.

Die weiteren vier Schwerverletzten wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser nach Marburg gebracht.

Laut Polizei ereignete sich der folgenschwere Verkehrsunfall gegen 16.20 Uhr in der Edertalstraße am Ortsausgang von Hatzfeld. Wie die Beamten vor Ort berichteten, befuhr ein 62 Jahre alter Autofahrer aus Wiehl bei Gummersbach mit seinem silbernfarbenen Audi Q 5 die Landesstraße in Richtung Holzhausen. In einer leichten Rechtskurve kam er aus noch ungeklärter Ursache nach links auf die Gegenfahrbahn. Dort prallte er mit einem roten Ford zusammen. Beide Fahrzeuge wurden bei dem Aufprall jeweils auf der Fahrerseite schwer beschädigt, beide Autos mussten abgeschleppt werden.

Aktualisiert um 19 Uhr.

In dem Audi Q 5 befanden sich neben dem 62-jährigen Fahrer aus Wiehl noch eine ebenfalls 62 Jahre alte Frau aus Polen, die sich zu Besuch in Deutschland aufhält, sowie eine 76 Jahre alte Mitfahrerin , ebenfalls aus Wiehl. Die Polin wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph 25 in eine Klinik nach Siegen gebracht. Der Fahrer und die Mitfahrerin wurden ebenfalls schwer verletzt in Kliniken in Marburg eingeliefert.

In dem ebenfalls am Unfall beteiligten roten Ford saßen der 72 Jahre alter Fahrer aus Bad Berleburg-Schwarzenau sowie dessen 68 Jahre alte Ehefrau auf dem Beifahrersitz. Beide wurden ebenfalls schwer verletzt und wurden mit Rettungswagen in Krankenhäuser nach Marburg gebracht.

„Die fünf Menschen wurden zwar schwer verletzt, es besteht aber keine Lebensgefahr“, sagte ein Polizeibeamter an der Unfallstelle. Alle fünf Insassen der beiden Fahrzeuge seinen nach dem Unfall ansprechbar gewesen.

Das Rote Kreuz war mit fünf Rettungswagen vor Ort, die Verletzten wurden außer von Rettungssanitätern von zwei Notärzten behandelt. Auch die Feuerwehr Hatzfeld war mit fünf Einsatzkräften im Einsatz. Von den Feuerwehrleuten wurden ausgelaufene Betriebsstoffe mit Ölbindemitteln abgebunden. Zudem reinigten sie die Straße.

Die Durchgangsstraße durch Hatzfeld war durch den Unfall rund eine Stunde lang voll gesperrt. (mjx)

Quelle: HNA

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