Besucherzahlen bislang so gering wie schon lange nicht mehr

Bädern droht Saison mit dickem Minus

+
Sie nutzen die sonnigen Tage: (von links) Franziska Groß, Maleen Müller und Lysiane Beesten haben bei herrlichem Sommerwetter ihren Spaß im Frankenberger Freibad.

Waldeck-Frankenberg. Auch wenn der Sommer seit Anfang der Woche in der Region angekommen ist, bislang machte er seinem Namen noch keine Ehre - was schlecht für die Freibäder ist.

Das über Wochen nasskühle Wetter hat dazu geführt, dass die Freibäder in dieser Saison deutliche Besucherrückgänge zu verzeichnen haben. Sollte sich daran nichts ändern, droht bei der Zahl der Gäste ein dickes Minus.

„Bislang ist der Sommer eine mittlere Katastrophe“, sagt Michaela Frisseler-Weinrich, Badebetriebsleiterin im Frankenberger Freibad. Nur ungefähr 5000 Besucher fanden nach ihren Angaben insgesamt seit Öffnung am 28. Mai den Weg ins Bad, darunter täglich 30 bis 50 Dauerschwimmer. Zum Vergleich: Allein am Dienstag, dem ersten heißen Tag seit langem, zählte das Bad 650 Besucher.

Genaue Zahlen hat die Energie Waldeck-Frankenberg (EWF) als Betreiber des Freibads Korbach noch nicht erhoben. EWF-Sprecherin Heike Bayerköhler erklärte: „Wenn die Besucher in den kommenden Wochen nicht noch in Massen ins Freibad strömen, ist es ein durchwachsener Sommer.“ Ähnlich sieht es in Bad Wildungen aus. „Wir haben noch keine genauen Zahlen“, sagt Dirk Stracke, Technischer Leiter des Heloponte.“ Allerdings will Stracke den Sommer 2012 noch nicht ganz abschreiben: „Ich gebe die Hoffnung nicht auf. Der August kommt ja noch.“

Von Claudia Stehr und Manuel Kopp 

Mehr lesen Sie in der gedruckten Donnerstag-Ausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

Quelle: HNA

Kommentare