Frankenberg

Ein Ball im Zeichen von James Bond

- Von Octopussy-Salat im Menü bis hin zur Poker-Runde für den guten Zweck: Der diesjährige Garnisonsball stand unter dem Motto „Casino Royale“. Rund 250 Gäste waren der Einladung gefolgt.

Der James-Bond-Film aus dem Jahr 2006 stand Pate für das Motto des Abends. Und auch, wenn die Gäste am Samstag kein Geld beim Glücksspiel verlieren konnten – das Gefühl des Casinoglamours konnte kaum ein Gast beim Standortball der Burgwaldkaserne verleugnen. Nicht zuletzt lag das an der aufwendig gestalteten Dekoration. Bereits der Weg ins „Casino Royale“ war geschmückt mit großen, leuchtenden Würfeln und Lichteffekten; auch innen erwartete die Besucher die passende Dekoration mit Roulette-Tischen und großen Karten. „Glamour, Spaß, Tanz und ein Glücksspiel für einen guten Zweck“ – damit überraschten Kommandeur Thomas Mauer und sein Team die Gäste. Seit vielen Jahren ist der Standortball in der Burgwaldkaserne einer der größten und aufwendigsten Bälle im Frankenberger Land. Ein 15-köpfiges Team um Projektoffizier Markus Lang hatte bereits vor Monaten begonnen, den Ball zu organisieren und am Samstagabend standen rund 50 freiwillige Mitarbeiter aus den Reihen der Soldaten zur Verfügung. Zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft konnte der Kommandeur ebenso persönlich begrüßen wie hochrangige Bundeswehrangehörige, allen voran der ehemalige Frankenberger Kommandeur und heutige stellvertretende Chef des Streitkräftestabes, Heinrich-Wilhelm Steiner. Auch Bürgermeister Christian Engelhardt, Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg und der Frankenberger Polizeichef Werner Diele waren erschienen. Besonders begrüßte Mauer daneben eine Delegation des amerikanischen Patenschaftsbataillons aus Wiesbaden unter der Führung von Lieutenant Joseph G. Patterson. Er überreichte ein Geschenk der Freundschaft an Kommandeur Mauer. Traditionell gehört zum Garnisonsball auch ein großes Menü, für das Hauptfeldwebel Frank Metzger mit seinem Küchenpersonal verantwortlich zeichnete. Passend zum Motto des Abends konnten die Ballgäste zu Vorspeisen wie „Octopussy“-Salat oder „Diamantfieber“-Melonen, zu Hauptgerichten wie „Casino Monte Carlo“ oder zu Desserts wie „Golden Eye“ oder „Rien ne va plus“ – nichts geht mehr – greifen.Nach dem Essen eröffneten Kommandeur Mauer und seine Frau Martina die große Tanzfläche vor der Bühne und bereits wenige Minuten danach wurde der Platz eng. Die Kapelle „Moskito live“ aus Hallenberg sorgte mit der passenden Musik für gute Stimmung. – Pokern für einen guten Zweck und für den eigenen Gewinn konnten die Gäste dann kurz vor Mitternacht. Eine Spende zugunsten des Bundeswehrsozialwerks berechtigte sie zum Kartenziehen und natürlich galt es, das höchste Blatt zu bekommen. Den Gewinnern lockten Sachpreise – wie Wellness-Tage in einem Sporthotel, ein Wochenende in einem neuen Mercedes oder 1000 Kilowattstunden Strom. Den Höhepunkt des Abends bildete ein Feuerwerk auf dem Kasernengelände. (mwi)

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